Mafia 3: Entwickler wollen nicht das klassische Mafia-Klischee bedienen

Richard Nold

Im Rahmen der gamescom haben 2K Games und Hangar 13 das Gangster-Epos Mafia 3 angekündigt. Ein neuer Held und New Orleans als Schauplatz sollen frischen Wind in die Reihe bringen und wie das Entwicklerstudio nun betonte, wolle man die klassischen Klischees nicht bedienen.

Mafia 3: Entwickler wollen nicht das klassische Mafia-Klischee bedienen

Viele Entwicklerstudius behaupten von sich, mit ihren Spielen das Genre neu definieren zu wollen, gelingen tut es aber nur den wenigsten. Auch Haden Blackman, seines Zeichens Creative Director bei Hangar 13, verriet nun in einem Interview, dass Mafia 3 nicht die Klischees des italienischen Mobs bedienen würde und damit neue Ansätze in der Mafia-Reihe verfolgt.

„Die Säulen der Reihe sind definitiv die damalige Zeit und der Ort, gekoppelt mit einem starken Geschichte, das was Mafia 2 für viele ausgemacht hat“, erzählt Blackman. „Ich möchte klarmachen, dass der Begriff Mafia für mehr steht, als nur italienischer Mob. Für mich bedeutet Mafia organisiertes Verbrechen.“

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Laut Blackman ließe sich der Begriff für alle Arten von organisiertem Verbrechen verwenden und deshalb hat das Team darüber nachgedacht, wie man dies für das Spiel nutzen könne, ohne darauf angewiesen zu sein, das klassiche Mafia-Klischee zu bedienen.

Das Studio erstellte also ein Konzept und sammelte Ideen, was man sich unter einem Mafia 3 vorstellen sollte und entschied sich dann für eine passende Zeit, einen Ort und den Protagonisten. Schließlich sind es diese drei Elemente, die ein Mafia-Spiel ausmachen.

„Als wir uns für diese Richtung entschieden haben, dachten wir darüber nach, etwas in den 60ern zu machen. Wir wählten den Süden, so machte es auch Sinn einen gemischtrassigen Protagonisten zu haben, der mit dem schwarzen Mob zusammenarbeitet. Alle diese Dinge passen aus der Story-Perspektive sehr gut zusammen“ , so der Creative Director.

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Quelle: Examiner

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