Mafia 3: Rassismus wird zum großen Thema

Marvin Fuhrmann 2

Lincoln Clay, der Protagonist in Mafia 3, wird aufgrund seiner Hautfarbe im Spiel häufiger mit Rassismus konfrontiert werden. Das haben die Entwickler in einem Interview verraten. So wird es unter anderem vorkommen, dass die Spieler mit Lincoln die Aufmerksamkeit der Polizei erregen, weil sie sich in einem „falschen“ Viertel der Stadt aufhalten.

Mafia 3: Bringing a City to Life.

Heikle Themen in Videospielen zu behandeln, ist schon immer ein zweischneidiges Schwert. Entweder es wird zu plump oder manche Spieler stören sich daran und regen sich darüber auf. Nur in den wenigsten Fällen wird es angemessen thematisiert. In Mafia 3 wollen die Entwickler die Thematik des Rassismus in den USA in den 60er Jahren angehen.

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In Mafia 3 schlüpft ihr in die Rolle von Lincoln Clay, der nach dem Vietnam Krieg einen Mordversuch überlebt, bei dem die gesamte afroamerikanische Mafia in New Bordeaux ausradiert wird. Lincoln schwört daraufhin Rache und will die Stadt in seine Finger bekommen. Doch das wird aufgrund der Zeit nicht ganz so einfach. So soll es vorkommen, dass Clay aufgrund seiner Hautfarbe auf Grenzen und Hindernisse stößt.

Das Verhalten von Passanten oder NPCs - nicht überall im Spiel, aber in großen Teilen davon - wird dadurch bestimmt. Es gibt Orte, an denen Lincoln sofort auffällt und die Leute werden darauf reagieren. Da wird es Orte geben, an die ihr geht und allein mit eurer Anwesenheit „beleidigt“ ihr die NPCs und zieht die Polizeigewalt auf euch. Wir sind nicht so naiv und denken, dass ein einziges Spiel Rassismus beenden kann. Aber wenn wir den Spieler zum Denken bewegen - „Warum werde ich hier anders behandelt, als in anderen Teilen der Stadt?“ - dann, glaube ich, haben wir etwas Gutes geschaffen.

Quelle: WCCFTech

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