Mass Effect Andromeda: Deshalb wurden Paragon und Renegade gestrichen

Luis Kümmeler

Mit Mass Effect: Andromeda verzichtet der Entwickler Bioware auf das aus der ersten Trilogie bekannte „Paragon und Renegade“, das Moralsystem, das die Handlung in Abhängigkeit der Spieleraktionen beeinflusste. Warum sich das Studio für diesen Schritt entschied, hat Creative Director Mac Walters nun in einem Interview erklärt.

Mass Effect Andromeda: Präsentation der Crew.

Fans der Rollenspielreihe Mass Effect dürfen sich auf den 23. März freuen, wenn es mit Mass Effect: Andromeda wieder in die unendlichen Weiten des Weltraums geht. Als Neuanfang soll auch Andromeda wieder mit einer umfangreichen Handlung aufwarten, wie erst kürzlich bekannt wurde, hat der Entwickler Bioware allerdings einen Aspekt der klassischen Mass-Effect-Trilogie ganz bewusst aus dem Spiel entfernt – das „Paragon und Renegade“-System. Damit soll es diesmal keine moralischen Entscheidungen geben, die sich auf den Spielverlauf auswirken.

Mass Effect Andromeda: Rollenspiel bekommt keinen Season Pass

Warum sich Bioware dazu entschied, hat Creative Sirector Mac Walters nun laut Gamesradar in einem Interview mit dem offiziellen Xbox Magazin erklärt: „Der Grund, warum das System entfernt wurde, ist der, dass es sehr an den Charakter von Commander Shepard geknüpft war – ohne Shepard als Protagonist machte das also wenig Sinn“, erklärt Walters. Neben dem Wechsel in der Spielfigur war das Studio aber offenbar ohnehin nicht ganz zufrieden mit dem Moralsystem, das noch aus Zeiten von deutlich älteren Spielen wie Knights of the old Republic stammte.

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„Was wir nun haben, basiert mehr auf Zustimmung und Nichtzustimmung. In der Trilogie war es noch so, dass, wenn man sich etwa für Paragon entschied, in jeder Konversation genau wusste, was man dahin gehend wählen musste“, erklärt Walters. Das neue System bringe den Spieler dazu, sich wieder tiefer mit jedem Dialog und jeder Figur im Spiel auseinanderzusetzen, und über die eigenen Entscheidungen nachzudenken.

 

 

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