Mass Effect - Andromeda: Studio testete Planeten à la No Man's Sky

Luis Kümmeler

Der Produzent von Mass Effect: Andromeda hat durchblicken lassen, dass der Entwickler Bioware für sein Spiel einst ein System prozedural generierter Planeten in Erwägung zog, das sehr an das berühmte Alleinstellungsmerkmal von No Man’s Sky erinnert hätte. Letztendlich habe man sich dann aber doch für „Qualität statt Masse“ entschieden.

Mass Effect - Andromeda - Offizieller Launch Trailer.

Als das Weltraumerkundungsspiel No Man’s Sky im Herbst des vergangenen Jahres für PC und PlayStation 4 erschien, wartete es mit prozedural generierten Planeten auf. Diese sollten geneigten Digitalastronauten eine schier endlose Auswahl erkundbarer Welten bieten, auf denen kein Stein am selben Platz ist, und kein Lebewesen dem anderen gleicht – so jedenfalls die Theorie. Auch der Entwickler Bioware soll ein System wie dieses für das jüngst erschienene Mass Effect: Andromeda in Erwägung gezogen, sich schlussendlich aber dagegen entschieden haben, wie der Produzent Fabrice Condominas im Interview mit der Seite Finder offenbart hat.

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„Natürlich schauen wir, was sonst so in der Industrie passiert. Als No Man’s Sky erschien, steckten wir bereits tief in der Entwicklung. Aber wir sahen, dass es seinen Fokus auf prozedural generierte Welten legte, und auch wir versuchten das für mehr als ein Jahr“, so Condominas. „Wir kamen aber zu dem Ergebnis, dass es einfach nicht zu der Art Spiel passte, das wir kreierten. Denn wir versuchen alle Inhalte von möglichst hoher Qualität zu gestalten, und mit prozedural generierten Inhalten erreichten wir nie diese angestrebte Qualität.“

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„Die Idee war in unserem Kopf, und wir versuchten all diese Dinge, aber am Ende setzten wir Qualität über Masse. Das Spiel ist so schon riesig, ich denke also nicht, dass den Spielern langweilig wird“, so Condominas abschließend. Mass Effect: Andromeda ist seit dem 23. März 2017 für den PC und die Konsolen PlayStation 4 und Xbox One erhältlich.

 

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