Mass Effect Andromeda: Wäre fast wie No Man's Sky geworden

Marvin Fuhrmann

Mass Effect Andromeda ist ohne Zweifel ein gigantisches Spiel. Doch in den frühen Entwicklungsphasen haben die Macher damit experimentiert, das Rollenspiel noch größer zu machen. Dann wäre der neue Mass-Effect-Teil ein wenig wie das häufig diskutierte No Man’s Sky geworden.

Mass Effect Andromeda: Der Launch-Trailer zum Rollenspiel.

Von Mass Effect Andromeda haben sich viele Spieler die RPG-Offenbarung erhofft. Ob dies nun eingetreten ist oder nicht, lässt sich diskutieren. Doch beinahe wäre es zu einem völlig anderen Spiel gekommen, wie die Macher in einem Interview mit IBTimesUK verrieten. Demnach hätte sich Mass Effect Andromeda dann etwas von No Man’s Sky abgeschaut und auf ein prozedural generiertes Universum gesetzt. Doch dies wurde - vielleicht zum Glück - bald wieder verworfen.

Startprobleme bei Mass Effect nach neuem Patch*

Auf Seite des Gameplays haben wir schon früh verschiedene Stile ausprobiert. Ihr wisst, dass man im Spiel als Pathfinder beauftragt wurde, neue Planeten zu kolonisieren und Frieden mit den Einwohnern zu schließen. Ursprünglich sollte dieser Aspekt noch größer werden. Wir hatten ein Spiel angeschaut, das deutlich mehr prozedurale Tools benutzt und dadurch eine große Anzahl an Planeten bietet. Wir haben eine Menge Zeit mit der Entwicklung verbracht und die Geschichte in diese Richtung getrieben. Aber es hat einfach nicht die Resultate gebracht, die wir für Mass Effect Andromeda wollten.

Entwickler entschuldigen sich für Transgender-Charakter*

Man kann ein gigantisches, prozedurales Spiel machen, aber wir fanden, dass dieses Spiel keinen Platz für eine Story-Erfahrung oder besondere Momente hat, die wir den Spielern auf jeden Fall liefern wollten. Heute nutzen wir immer noch einige dieser Tools. Aber die meisten Planeten, wie Eos oder Eledin, sind von Hand gebaut. Es war ein Wechsel von Quantität zu Qualität.

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