Metal Gear: Dieses Fan-Remake in Unreal Engine 4 solltet ihr gesehen haben

Martin Küpper

Ein eingefleischter Fan erweckt das erste Metal Gear mit der Unreal Engine 4 zu neuem Leben. Das Ergebnis sieht schon jetzt vielversprechend aus.

Metal Gear: Dieses Fan-Remake in Unreal Engine 4 solltet ihr gesehen haben

Wie es mit Metal Gear Solid nach dem Abgang von Kojima und dem allgemeinen Hickhack rund um Konami weiter geht, steht derzeit noch in den Sternen. Aktuell gibt es Spekulationen, dass die Serie als Pachinko-Automat fortgesetzt werden soll. Ein Gerücht, dass momentan sicher niemanden überraschen sollte. Es würde schließlich perfekt zu Konamis derzeitigen Strategie passen, die das Traditionsunternehmen offenbar immer weiter vom klassischen Gaming-Markt weg führt.

Vielleicht sind wir also tatsächlich auf eingefleischte Fans angewiesen, die ihr geliebtes Metal Gear nun einfach selber fortsetzen. Jose Bravo de Mansilla, bekannt unter seinem Spitznamen „Boker“, ist so ein Fan. Der Modder möchte mit seinem Remake das aller erste Metal Gear aus dem Jahre 1987 ordentlich aufpolieren.


Outer Heaven Teaser - Indie DB

Das Remake nennt sich Outer Heaven (benannt nach der Festung von Big Boss) und möchte die original Story mit der isometrischen Kamera aus Metal Gear Solid und modernem Gameplay neu erzählen. Dafür setzt Boker auf die Unreal Engine 4. Erste Eindrücke könnt ihr durch das kurze Video und die Screenshots schon gewinnen, doch aufgrund der mangelnden Bildqualität fällt ein erstes Urteil schwer. Einige der Bilder stammen zudem auch offensichtlich von einer sehr, sehr frühen Version des Spiels. Wird das also eine prächtige Grafik oder nicht? Das müssen wir wohl abwarten.

Die Entwicklung von Outer Heaven könnt ihr auf IndieDB verfolgen. Da das Remake natürlich nicht von Konami abgesegnet wurde, bleibt es ohnehin abzuwarten, ob wir dieses Remake jemals wirklich spielen können. Boker möchte mit seinem Herzensprojekt zwar kein Geld verdienen, doch Konami hätte natürlich trotzdem jedes Recht dieses Projekt einstellen zulassen. Und wenn man Konamis derzeitiges Vorgehen bedenkt, dann würde genau das auch perfekt ins Bild passen.

Quelle: IndieDB

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