Markus ‚Notch‘ Persson hat vor einiger Zeit seine Firma Mojang und die Marke Minecraft an Microsoft verkauft. Im Anschluss tauchte er mit einem Vermögen von 1,3 Milliarden Dollar erstmals auf der Forbes-Liste der Milliardäre auf. Doch offenbar mag er es nicht mehr, reich zu sein.

 

Minecraft

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2,6 Milliarden Dollar. So viel ließ sich Microsoft im vergangenen Jahr die Firma Minecraft kosten. Das Studio, welches vor allem für Minecraft bekannt ist, wurde gegründet und geleitet von Markus Persson, alias Notch. Dieser erhielt mit den Erlösen aus seiner Erfindung und dem Verkauf ein stolzes Sümmchen und kann jetzt auf großem Fuß leben. Das tut er auch, scheint es aber einfach nicht mehr zu mögen. Am Wochenende erklärte er in einigen Tweets, dass er unglücklich sei.

Mit Minecraft hat er das bis Dato dritterfolgreichste Spiel aller Zeiten geschaffen und kann sich stolz Milliardär nennen. Für schlappe 70 Millionen Dollar hatte sich der Entwickler eine Villa in Beverly Hills gekauft, die als „ultimative Jungesellenbude“ bezeichnet wurde. Er feiert Partys, reist mit Freunden durch die Welt und hat einen ausschweifenden Lebensstil. Dennoch fühlt er sich jedoch einsam und unmotiviert, wie er seine Follower wissen ließ.

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„Das Problem daran, alles zu erhalten was du willst ist, dass du keine Gründe mehr hast es zu versuchen. Und menschliche Interaktion wird aus Gründen der fehlenden Balance unmöglich“, so der Minecraft-Shöpfer.“Ich hänge auf Ibiza mit einigen Freunden herum und feiere mit berühmten Leuten, in der Lage, alles zu tun, was ich will. Und ich habe mich nie isolierter gefühlt.“ Weiter gibt Persson an, dass seine ehemaligen Kollegen und Freunde bei Mojang ihn jetzt hassen würden. Aber auch bei den Frauen hat er kein Glück.

In einem anderen Tweet schildert er, dass er eine Frau gefunden habe, die er großartig fände. Jedoch habe sie zu große Angst vor seinem Lebensstil und sich einen normaleren Mann gefunden. Der wohl reichste Videospiel-Entwickler ist also weiterhin ganz alleine.

Alles nur halb so wild?

Am Montag relativierte Notch seine Tweets und ließ seinen Unmut darüber wissen, dass er von Journalisten auf der ganzen Welt als depressiv bezeichnet wurde, obwohl er nur einen schlechten Tag hatte. Heute habe er zum Ausgleich einen guten Tag gehabt und sei alles andere als depressiv. Dennoch zeigt der Minecraft-Erfinder Anzeichen eines Leidens, welches viele Gründer haben, die ihre Firma verkaufen. Denn die Leute, die es gewohnt sind kreativ zu sein und zu arbeiten, haben plötzlich nichts mehr zu tun und können auch nicht einfach zurück.

Während Notch also entweder glücklich oder depressiv ist, wird bei Mojang und Microsoft fleißig gewerkelt. Derzeit steht ein von Telltale entwickleter Story-Modus ins Haus und das Brawler-Spiel Cobalt steht ebenfalls in den Startlöchern.

Minecraft - Story Mode - Minecon 2015 Trailer

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