Top 10 Biom- und Dimensions-Mods für Minecraft

Marina Hänsel 6

Einige Mods spezialisieren sich darauf, neue Gegenden in eurer Minecraft-Welt zu kreieren – oder neue Dimensionen hinzuzufügen, die ihr ähnlich wie den Nether über ein Portal erreicht. Die beliebtesten Modifikationen dieser Art stelle ich euch jetzt vor.

Inhaltsverzeichnis

The Twilight Forest

Ein gar seltsames Reich erwartet euch, wenn ihr die entsprechende Mod installiert. Eine neue Dimension, zwielichtig und irreal in ihren Formen, abgehackt und voller Rohstoffe, die nur darauf warten, von Abenteurern aus dem Stein geschlagen zu werden. Doch Vorsicht! Im Schatten lauert etwas, das ihr womöglich nie zuvor gesehen habt …

Oder auch: Herzlich Willkommen bei The Twilight Forest, einer der berühmtesten Mods für Minecraft. Habt ihr euch jemals gefragt, warum es eigentlich nur den Nether und das End gibt; und ansonsten keine weiteren Welten? Tja, mit The Twilight Forest – wie ihr euch jetzt sicherlich schon gedacht habt – gibt es genau das: Eine neue Dimension, die ihr ähnlich des Nethers über ein Portal erreicht.

Der Twilight Forest ist ein halbdunkles Reich voller Wälder und obskurer Landflächen, die oft zerstückelt auftreten und in ihrer Struktur nicht der Oberwelt ähneln. Neue Baumarten, neue Tiere, neue Mobs, neue Höhlen und Dungeons, neue Items, neue Gebäude und, neben vielen weiteren Sachen, ein riesiges Schloss in der Mitte, dass ihr auf eigene Hand erforschen solltet.

The Twilight Forest ist gigantisch und wird euch tatsächlich eine ganz neue, durchdachte Welt bieten können.

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Biomes O‘ Plenty

Die wichtigste Biom-Mod für Minecraft ist ohne Wenn und Aber Biomes O‘ Plenty: Diese aufwändige Mod bringt mehr als 50 neue Biome nach Minecraft, darunter Sumpflandschaften, dunkle Wälder, heiße Quellen, Taigas, Steppenlandschaften und seltene, obskure Märchenwälder, wie ihr oben im Bild sehen könnt. Mit Biomes O‘ Plenty macht aber nicht nur Erkunden wieder Spaß in Minecraft, sondern auch Bauen: Denn natürlich bringen die unterschiedlichen Landschaften neue Pflanzen, Holzarten und sogar Steinarten mit sich, mit denen ihr craften und bauen könnt.

Tipp: Ihr müsst Biomes O‘ Plenty nach der Installation als „World Type“ bei der Kreation eurer neuen Welt aussuchen.

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The Beneath

Und noch eine neue Dimension für Minecraft: The Beneath fügt eine ganze Welt in Form eines Höhlensystem hinzu, die ihr über einen speziellen Teleporter-Block erreicht. Diese Dimension unterscheiet sich zunächst gar nicht allzu sehr von normalen Höhlen – nur, dass es eben kein Entkommen aus der Höhle gibt, außer, ihr benutzt wieder den Teleporter. The Beneath ist perfekt, um endlose Höhlensystem zu erforschen. Aber seid gewarnt: Seltsame Geräusche und Schatten verfolgen euch, und wenn ihr zu lange in der Dunkelheit verweilt, könntet ihr nie wieder entkommen…

Übrigens: In The Beneath könnt ihr genauso gut schlafen wie im Nether.

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The Aether

Wir haben also den Nether und das End in Minecraft: Ein Äquivalent für die Hölle – was der Nether ohne Frage ist – und das Ende des Spiels, das auch noch End heißt. Warum aber gibt es eine Art Hölle und dafür keinen Himmel? Nicht, dass wir jetzt in religiöse Diskussionen ausbrechen müssen, aber: The Aether ist genau das, eine Himmel-ähnliche Welt, die als Gegensatz zum Nether fungiert.

In der Mod The Aether betretet ihr über ein Portal ein helles, märchenhaftes Reich, das in der Unendlichkeit zu schweben scheint und neue Bäume, Mineralien, Pflanzen, Items, Dungeons, Bosse, Mobs und Crafting-Möglichkeiten bietet. Alles neu! Außerdem gibt es Schweine mit Engelsflügeln.

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AbyssalCraft

Falls ihr euer Minecraft etwas schauriger gestalten wollt, so werft einen Blick auf AbyssalCraft: Diese riesige Mod wurde von den Werken H.P. Lovcrafts inspiriert und bringt gemeinsam mit sechs neuen, grausigen Biomen und vier neuen Dimensionen auch etliche weitere Items, Mineralien, Pflanzen, Mobs – und eigentlich alles, was ihr euch noch so vorstellen könnt.

AbyssalCraft setzt den Fokus auf die Erkundung der neuen Reiche, wobei ihr die Dimensionen über sogenannte Gateway Keys erreicht. Zudem werdet ihr mit dunkler Magie konfrontiert werden, könnt Rituale durchführen und womöglich sogar auf uralte, böse Monstren treffen, die in der Dunkelheit warten.

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DimensionalDoors

Kommen wir zu einer doch etwas anderen Mod, die euch auf Trapp halten kann: DimensionalDoors fügt eurer Minecraft-Welt die Möglichkeit hinzu, bizarre Türen zu craften, die in noch bizarrere Dimensionen führen. Jede Art von Dimensions-Tür führt außerdem woanders hin – wollt ihr durch eine Art Irrgarten an Türen streifen, wobei sich hinter jeder von ihnen Schätze oder Todesfallen verbergen? Wollt ihr eure ganz eigene, persönliche Dimension, in die ihr bauen könnt, was ihr wollt?

Sterbt ihr in einer dieser Welten, könnt ihr im Limbo enden: Ein dunkles Reich, aus dem ihr erst einmal euren Weg zurückfinden müsst. Dazu kommen noch Dimensionsrisse, wenn ihr die Türen zerstört.

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The Midnight

Ihr könnt nicht genug von neuen Dimensionen bekommen? Dann schaut euch The Midnight an: Wie der Name schon verrät, könnt ihr nur nachts in diese obskure Welt gelangen – die Portale erscheinen zufällig auf euer Map, nachdem die Sonne untergegangen ist. Geht ihr hindurch, solltet ihr vorbereitet seid: In der dunklen Welt gibt es neue Items, Blöcke, Pflanzen, aber vor allen Dingen auch neue Mobs, die durchaus sehr gefährlich werden können. Zudem ist das Reich von The Midnight getreu seines Namens in schön-melancholische Farben getaucht.

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The Erebus

Uuuund noch eine neue Dimension! The Erebus bringt eine riesige, ziemlich kreative Welt voller Käfer und Insekten nach Minecraft. Ihr seht es ja schon im Bild oben: Es verschlägt euch in riesige Höhlensysteme, angefüllt mit grünem oder gelben Nebel, der beinahe wie ein seltsamer Himmel wirkt. Überall sind Insekten, aber daneben gibt es auch Wälder, neue Mineralien, neue Rezepte zum Craften und jede Menge anderes, das euch eine ganze Weile beschäftigen wird.

The Erebus erreicht ihr, indem ihr ein Portal ähnliche des Nether-Portals baut, nur nicht aus Obsidian, sondern aus Steinziegeln und Blättern. Natürlich muss auch die Mod installiert sein. Falls das unklar war.

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The Lost Cities

The Lost Cities ist kein neues Biom in Minecraft – sonder eine komplett neue Art von Welt-Generation, die ihr im Menü vor Spielstart einstellen könnt. Wie der Name schon verrät, erschafft dieser Welten-Generator eine Map mit einer riesigen oder mehreren kleinen uralten Städten, die – nach einer Katastrophe, welche die Menschheit auslöschte? – wieder von der Natur überwuchert wurden.

Ihr möchtet The Walking Dead, nur ohne Zombies, spielen? Ihr möchtet ein bisschen Abwechslung oder neue Räume zum Erkunden haben? Dann ist The Lost Cities eine wundervolle Mod, um euch für eine Weile in eine gänzlich andere Welt zu entführen. Das Interessante: Es handelt sich eben nicht um eine einzige vorgefertigte Map, die ihr irgendwann komplett erkundet habt – sondern um einen Generator, der solche Maps zufällig generieren kann. Dabei habt ihr außerdem jede Menge Auswahlmöglichkeiten hinsichtlich der Art dieser Städte: Ihr könnt euch etwa eine einzige, riesige Stadt einstellen, welche die ganze Map einnimmt – oder ihr lasst Städte im Meer spawnen, wobei die Häuser zum Großteil aus der Wasseroberfläche ragen.

Merke: Ihr könnt die Städte auch als neue Dimension im Spiel einstellen.

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The Betweenlands

The Betweenlands wird eine moorige, schimmelnde neue Dimension genannt, die zu den beliebtesten – und komplexesten – in der Modding-Szene gehört. Sie hat sogar eine eigene Lore wie auch eine eigene Wiki. Nahezu alles ist anders in den Betweenlands: Die Luft ist dick und grünlich, außerdem lässt sie alles mit der Zeit verfallen (auch euch! Ihr werdet in dieser Welt nicht nur auf Hunger und Leben achten müssen, sondern auch auf euren Verfall). Euer Essen wird schimmlig, sobald ihr dieses Reich betrete – ihr solltet es nicht mehr essen und müsst stattdessen dort gewisse Pflanzen abbauen, um nicht zu verhungern.

Mobs, Items, Blöcke, Dungeons und alles andere ist neu in den Betweenlands: Entweder ihr informiert euch im Vorfeld darüber, oder ihr erkundet dieses feindliche Land selbst; seid aber darauf gefasst, ein paar Tode zu sterben, bis ihr die Mechaniken hinter der Dimension verstanden habt. Insgesamt ist The Betweenlands darauf ausgelegt, euch eine neue, schwierige Survival-Erfahrung zu bieten, die ihr aber gern machen werdet: Denn wer würde nicht gern das Geheimnis dieser seltsamen Lande erkunden?

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Auf der nächsten Seite erkläre ich euch, wie ihr Texturen-Pakete und Shader installiert.

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