World of Warcraft

Während mich Titel wie Final Fantasy 14: A Realm Reborn oder The Elder Scrolls Online dadurch reizen, dass sie eine von mir geliebte Spielereihe in die Online-Welt übertragen, fehlt mir diese Vorfreude bei dem Gedanken an World of Warcraft gänzlich. So ziemlich jeder hat Blizzards MMO zumindest eine Zeit lang intensiv gespielt und dabei so einiges an Lebenszeit in Azeroth verbracht.

Recht oberflächliche Gründe wie eine veralteten Grafik und monatlicher Abo-Gebühren sowie der schwierig erscheinende Einstieg sorgen dafür, dass ich niemals die wundersamen Weiten von WoW erkunden werde. Oder vielleicht bin ich auch einfach ein unwissender MMORPG-Noob, der bei keinem Raid hilfreich wäre, weil ich zwischen fremd klingenden Begriffen wie Aggro-Management, BAMs und Dispels wild auf meine Maus hämmernd verzweifeln würde.

Zu meiner Verwunderung spielen nach fast zehn Jahren derzeit immer noch mehr als 7 Millionen Menschen aktiv World of Warcraft. Auch wenn die Zahl der Abonennten leicht rückläufig ist, versorgt Blizzard das Online-Rollenspiel weiterhin mit Erweiterungen. Warlords of Dreanor, das nächste Add-On, erscheint noch im Herbst 2014. Doch auf die neuen und schöneren Charaktermodelle schaffen es sicher nicht mehr, mich in die Fantasy-Welt von Azeroth zu locken.

 

Minecraft

Facts 
Minecraft
World Of Warcraft: Warlords Of Draenor - Trailer
 

Minecraft

Minecraft – ein Spiel, das Millionen von Abenteurern durch sein einfaches und dennoch unfassbar motivierendes Spielprinzip begeistert. Auch die GIGA-Community spielt das Klötzchen-Spiel fleißig auf einem eigenen Server. In der pixeligen Sandbox ist so gut wie alles möglich, sie machte Entwickler Markus „Notch“ Persson vom Indie-Entwickler zum Millionär. Mittlerweile ist das Spiel auf so gut wie jeder Plattform unter der Sonne erschienen und hat sich 35 Millionen Mal verkauft. Über alle Altersgruppen hinweg spielt also so gut wie jeder Minecraft.

Doch ich tat es bisher nicht und werde es wohl auch nie mehr tun. Obgleich ich mich in durchaus vergleichbaren 2D-Titeln wie Terraria oder Starbound sehr gerne herumtreibe, ist die absolute Freiheit in Minecraft keine ausreichende Spielmotivation für mich. Wozu Stunden in eine Welt investieren, in der ich kein befriedigendes Endziel für mein Abenteuer erkennen kann? Auch die vielen Mods, die eine solche Mechanik ins Spiel implementieren, können mich nicht in die Kubus-Welt locken. Um ehrlich zu sein konnte ich bislang nie nachvollziehen, wie jemand hunderte von Stunden in dem Spiel verbringen konnte, nur um irgendwelche virtuellen Bauwerke zu erschaffen. Selbstverständlich ist es dennoch schön zu sehen, welche Leidenschaft und Kreativität ein im Kern doch so simples Prinzip aus dem Spieler herauskitzeln kann. Aber mich juckt Minecraft leider garnicht.

Minecraft Launch Trailer

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