Monster Hunter World: Troll-Banden überfallen Spieler und verwehren ihnen den Loot

Michael Sonntag 1

Weltweit beschweren sich Monster Hunter World-Spieler zurzeit darüber, dass sie nach dem Töten eines Monsters plötzlich von Trolls angegriffen werden. Die Spielverderber nutzen dafür eine Mechanik, die eigentlich dazu gedacht ist, anderen Spielern zu helfen.

Laut Mein MMO berichten viele Spieler auf Foren wie Twitter und Reddit darüber, wie sie Opfer eines Griefing-Überfalls im MHW-Multiplayer wurden. Wie oben im Video zu sehen, ist mit Griefing der Vorgang gemeint, einen Spieler durch Schläge handlungsunfähig zu machen, bevor er sich seine verdiente Beute holen kann.

Während ein Teil der Troll-Bande den Spieler verprügelt, schnappen sich die Anderen ihren Anteil an der Beute und verschwinden. Der geprügelte Spieler kann seinen Loot währenddessen nicht einsammeln. Oft treten Spieler diesen Banden als Gruppe bei, ohne zu wissen, was ihnen später blüht. Es wird aber auch darüber berichtet, dass sie des Öfteren auch der Quest eines einzelnen Spielers beitreten.

Das Schlagen gehört ursprünglich zur Friendly Fire-Mechanik und stellt damit an sich keine verbotene Handlung dar. Während es normalerweise im Kampf dazu eingesetzt werden soll, einen verbündeten Spieler aus einer Paralyse zu befreien, kann es auch einfach zweckentfremdet werden.

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Entwickler Capcom weiß über das Problem Bescheid und denkt schon über passende Lösungsansätze nach. Entweder soll das Friendly Fire nach dem Töten eines Monsters deaktiviert werden oder es wird ganz einfach eine automatische Sammel-Mechanik eingeführt, womit der Loot direkt in das Inventar des Jägers übertragen wird.

Hast du Griefing auch schon am eigenen Leibe erfahren? Welche von beiden Lösungen findest du besser? Sag uns deine Meinung!

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