Robin allein in London: Need for Speed Rivals im Vorab-Test

Robin Schweiger

Wie sieht so ein typisches Vorschau-Event eigentlich aus?  Ich bin für euch nach London gereist, um euch mal wieder einen Blick hinter die Kulissen zu geben - und ganz nebenbei konnte ich auch noch die Playstation 4-Version von „Need for Speed: Rivals“ mehrere Stunden lang ausprobieren. Wie gut ist das Spiel? Wie übertrieben groß das Hotel? All das und noch viel mehr in unserer Video-Vorschau zu „Need for Speed: Rivals“.

Auf dem Event habe ich „Rivals“ zwischen zwei und drei Stunden lang mit fünf anderen Spielern im Mehrspieler-Modus angespielt. Andere Journalisten konnten etwas mehr Zeit mit dem Spiel verbringen, weshalb heute bereits die ersten Tests zum Spiel auftauchen werden. Aufgrund meiner relativ kurzen Anspielzeit beschränke ich mich hier jedoch auf eine erste Vorschau.

 

NfS: Rivals-Preview.
„Need for Speed: Rivals“ präsentiert euch eine offene Spielwelt, in der ihr jederzeit zwischen einer Racer- und Polizisten-Karriere wechseln könnt. Die beiden Pfade bieten jeweils eigene Speedlists, die so etwas wie die Missionen darstellen: Als Cop müsst ihr dann etwa einen Rennfahrer jagen und fangen, ein sogenanntes „Rapid Response“-Event abschließen und währenddessen n

och 5.000 Speed-Points sammeln. Absolviert ihr diese Aufgaben, steigt ihr in der jeweiligen Karriere im Level auf und könnt euch dadurch neue Autos, Waffen und Upgrades kaufen. Diese wiederum bezahlt ihr mit den Speed-Points, die es für so ziemlich alles gibt, was ihr innerhalb der Spieltwelt anstellt.

Der Kniff an „Rivals“ ist, dass ihr das gesamte Spiel im Mehrspieler-Modus durchspielen könnt. Dann absolviert ihr ganz normal eure Speedlists, während jedoch andere Spieler als Racer und Polizisten ebenfalls in eurer Spielwelt unterwegs sind. Treffen zwei Rennfahrer aufeinander, aktiviert man auf Knopfdruck ein Rennen, bei dem ohne Ladezeit eine dynamische Route generiert wird. Seid ihr gerade in der Nähe eines anderen Racers, während er ein Speedlist-Event startet (dazu gehören etwa Checkpoint-Rennen oder die aus den Vorgängern bekannten Hot Pursuits), nehmt ihr automatisch ebenfalls an diesem Event teil.

Umgekehrt konzentrieren sich die Speedlists bei den Polizisten darauf, gegnerische Rennfahrer auszuschalten. Das funktioniert zwar auch wunderbar im Einzelspieler-Modus, macht mit echten Spielern jedoch ungleich mehr Spaß. Sämtliche Events und Rennen finden nämlich in der offenen Spielwelt statt. Während Racer A und B also gerade ein Rennen gegeneinander fahren, kann ich als Polizist eine Verfolgungsjagd beginnen und versuchen, sie auszuschalten – künftig kämpfen die beiden Fahrer also nicht nur um die erste Position, sondern versuchen auch noch, vor mir zu entkommen.

Im Gegensatz zum letztjährigen „Most Wanted“ explodieren die Wagen nun nicht mehr bei der kleinsten Berührung, sondern haben eine Energie-Leiste. Wie in „Mario Kart“ oder „Blur“ haben beide Fraktionen jeweils eigene Waffen, mit denen sie ihre Gegner ausschalten. Mein Favorit: Der zusätzliche Nitro-Boost beschleunigt mein Auto innerhalb weniger Sekunden, während ich es mit dem sogenannten „ESF“ mit einem Schutzschild umhülle, dass bei Berührung andere Autos abstößt und beschädigt. So knalle ich meinen Gegnern mit einer Mörder-Geschwindigkeit in den Kofferraum und werfe ihn ihn dank des ESF gleich noch aus der Bahn. Großartig.

„Need for Speed: Rivals“ sieht toll auf der Playstation 4 aus und läuft im nativen 1080p konstant flüssig. Hier scheint sich das Warten auf die Next-Gen-Versionen definitiv zu lohnen. Das Rennspiel erscheint für am 19. November für Xbox 360, Playstation 3 und PC und pünktlich zum Launch für Playstation 4 und Xbox One.

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