NieR Automata: Studioboss Kamiya bedankt sich bei Yoko Taro für Rettung von Platinum Games

Sandro Kreitlow 1

NieR Automata ist einer der großen Überraschungserfolge 2017. Nicht nur im Gameplay, sondern auch in der Geschichte konnte der Titel überzeugen, wofür sich Platinum Games-Mitgründer Hideki Kamiya bei Yoko Taro bedankt. Rettete der Game Director gar das Entwicklerstudio?

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Als NieR im Jahre 2010 auf den Markt kam, hätte niemand damit gerechnet, dass der Nachfolger ein derartiger Hit wird. Während der kreative Kopf Yoko Taro das erste NieR-Spiel noch unter Entwicklerstudio Cavia realisierte, kam für NieR: Automata eine Zusammenarbeit mit Platinum Games zustande. Während die Entwickler des Hack’n’Slay-Studios (Bayonetta, Metal Gear Rising: Revengeance) gewohnt starke Arbeit leisteten, um im Gameplay zu überzeugen, konnte Yoko Taro seine Visionen in der Geschichte umsetzen, ohne kreative Abstriche zu machen.

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Nun bedankt sich Platinum Games-Mitgründer Hideki Kamiya dafür bei Yoko Taro per Twitter:

„Der Erfolg von NieR Automata brachte Platinum Games eine andere Fanbasis, ein Mitarbeiter-Wachstum, eine Erfolgsgeschichte, mehr hervorragende Bewerber und immense Vorteile. Es ist keine Übertreibung zu sagen, dass Platinum Games von Yoko Taro gerettet wurde. Ich kann ihm gar nicht genug danken.“

Der Tweet lässt vermuten, dass Platinum Games nach der Einstellung von Scalebound ohne NieR Automata nicht hätte weitermachen können.

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Der Überraschungs-Hit wurde Stand Mai über 1,5 Mio. mal ausgeliefert und übertraf damit nicht nur die Erwartungen des Entwicklerstudios, sondern auch des Publishers Square Enix. NieR Automata ist für PlayStation 4 und PC erhältlich.

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