NieR Automata: Darum solltest Du unbedingt die Demo spielen

Stephan Otto 6

Heute erschien für PS4 die Demo zu NieR:Automata, das JRPG, von dem jeder überrascht war, dass es einen zweiten Teil geben wird. Die jetzt spielbare Mission zeigt aber, dass NieR:Automata der Überraschungserfolg 2017 werden könnte.

Nier: Automata - Release-Termin Trailer.

Ich stürze in eine verlassene Lagerhalle. Noch während ich aufstehe, greife ich zum Schwert. Mein Pod warnt mich: Es sind Feinde in der Nähe. Einatmen. Ausatmen. Kaum drehe ich mich um, werde ich bereits angegriffen. Kleine Roboter wollen über mich herfallen. Beherzt wirbel ich herum und teile meine Attacken aus. Kaum ist die erste Gruppe besiegt, erscheinen schon wieder neue Feinde. Sie sind eine Stufe härter, sie feuern Laser-Kugeln ab. Nachdem ich auch dieser Gruppe die Kraft meiner Schwerter gezeigt habe, hoffe ich auf eine kurze Pause. Doch die bekomme ich nicht. Offenbar haben unsere Kämpfe den Anführer der Maschinen auf den Plan gerufen. Auch ihn metzel ich nieder. Und als wäre das noch nicht genug, bricht, nachdem der Truppenführer seine letzten lockeren Schrauben verloren hat, auch noch dieses „Ding“ durch die Decke und… Der Kampf geht weiter.

Mein Name ist 2B. Meine Mission ist das Finden und außer Gefecht setzen einer riesigen Waffe, auf einem Planeten, der fast ausschließlich von Maschinen bewohnt wird: Erde. 

NieR:Automata ist der zweite Teil des gefeierten JRPGs NieR. Seit heute ist für PlayStation-Plus-Mitglieder die kostenlose Demo im Store verfügbar. Und auch wenn die zu erfüllende Mission wahrscheinlich eine der Kürzeren ist, so zeigt sie doch sehr gut, warum der Square Enix-Titel der Überraschungserfolg des kommenden Jahres sein könnte. Das liegt nicht zuletzt an den dramatischen Ereignissen, mit denen diese Mission endet.

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NieR:Automata - Iconic Crossover Weapons Trailer.

Ich bekomme Hilfe. Sein Name ist 9S. Auch er trägt eine Augenbinde. Sind wir beide blind? „That was dangerous Ma’am.“ Er nennt mich „Ma’am“. Gemeinsam machen wir uns auf die Suche. Immer wieder treffen wir auf Feinde. Immer wieder greife ich auf die Fähigkeiten meines Pods zurück. Das ist ein kleiner fliegender Roboter, der mich begleitet. Er dient nicht nur als Kommunikationsgerät, sondern hilft auch im Kampf. Er feuert, wenn ich das will, ununterbrochen kleine Projektile. Und er hat eine Spezialfähigkeit: Einen starken Laserstrahl, der wenigstens hin und wieder Licht in diese triste, düstere Welt bringt.

Das Gameplay ist zu Beginn vielleicht etwas ungewöhnlich, im Normalen oder Hard-Mode aktivierst Du als Spieler die Schussfunktion Deines kleinen Begleiters. Da auch das Zielen in Deiner Hand liegt, steuerst Du im Grunde zwei Charaktere parallel. Im Soft-Mode kannst Du auch eine Autoschuss-Funktion einschalten und Dich ganz auf 2B und die Musik konzentrieren, die ich persönlich sehr schön finde. Auch die Kamera könnte ein wenig gewöhnungsbedürftig sein: Wenn Du Dich im freien Gelände bewegst, kannst Du die Kamera steuern. Es gibt aber Bereiche, in denen eine Sicht nur von oben oder von der Seite möglich ist, dann erinnert NieR:Automata ein wenig an ein altes Jump’n’Run. Dass Du die ganze Zeit kupferne Ringe und Schrauben einsammelst, wenn Du einen Feind erlegt hast, verstärkt das Gefühl (leider) noch.

2B aus NieR:Automata

Ich habe ihm verboten, mich Ma’am zu nennen. Wir sind jetzt also bei 2B und 9S. Ich mag ihn, ich glaube, er mag mich auch. Wir finden, wonach wir suchten. Der Kampf ist hart. Zur hart für 9S, er wird verletzt. Ohne zu zögern mach ich mich auf, ihn zu retten. Sicher hat er überlebt. Ich finde ihn, er ist schwer verletzt. Ich möchte ihm helfen, doch die Maschine funkt mir dazwischen. Sie lebt. Der Kampf geht weiter…

Der erste Teil von NieR bestach vor allem durch seinen Inhalt. Nach der kurzen Demo wage ich zum neuen Teil keinen Schluss darüber ziehen, aber die kurze Geschichte zwischen 2B und 9S hat mich auf jeden Fall überzeugt. Mit leicht schwarzem Humor und einer immer mitschwingenden Melancholie fühlt sich NieR:Automata besser an als viele andere RPGs. Auch die Grafik überzeugt. Die düstere Atmosphäre und Ausgestaltung der Figuren bekommen auf jeden Fall einen Daumen nach oben. Es gibt nur einige Kleinigkeiten, wie das Springen und Sprinten im Kampf, die noch verbessert werden könnten.

2B im Kampf

Wir haben es geschafft. Die Maschine ist tot. Doch, es war nicht die Einzige. Offenbar haben sie nur auf uns gewartet. Wir werden von drei riesigen Feinden angegriffen. Es gibt nur noch einen Ausweg. Unsere Blackbox.

Der Kampf ist vorbei. Vorerst.

Die Zivilisation wurde nahezu ausgerottet. Die Menschen leben auf dem Mond. Mein Name ist 2B und ich bin ein Android, auf die Erde geschickt, sie von Maschinen zu befreien. 

NieR:Automata ist ein PS4-Exklusivtitel und erscheint am 10. März 2017 – eine PC-Version soll folgen. Am 27. Dezember stellen die Entwickler das Spiel per Livestream genauer vor.

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