Nippon Nation: Akame ga Kill - Blut, Schwerter und interessante Charaktere

Annika Schumann 5

Akame ga Kill fand nun ebenfalls ein Ende und worum es in der Serie geht, die in Deutschland den Untertitel „Schwerter der Assassinen“ erscheinen wird, erfahrt ihr in der neuen Ausgabe von Nippon Nation.

Nippon Nation: Akame ga Kill - Blut, Schwerter und interessante Charaktere

Akame ga Kill: Die Revolution steht vor der Tür

Tatsumi macht sich auf in die Hauptstadt, um einen guten Job zu erlangen, damit er seine verarmtes Dorf retten kann. Doch dort angekommen stellt er fest, dass die Hauptstadt alles andere als der vielversprechende Ort ist, den er und seine Freunde erwartet haben. Schnell begreift er, dass viele Bewohner verdorben, verrückt und blutrünstig sind. Kurz bevor er selbst einen grausamen Tod erleben muss, wird er von einer Gruppe von Auftragsmördern gerettet, die auf den Namen Night Raid hört. Jedes Mitglied besitzt eine einzigartige Waffe, die zu den sogenannten „Imperial Arms“ zählt und besondere Kräfte in sich trägt. Dabei handelt es sich unter anderem um ein Schwert mit einer vergifteten Klinge, eine extrem starke Rüstung oder ein Scharfschützengewehr, das an Stärke zunimmt, umso brenzliger die Situation ist.

Akame Ga Kill Opening.

Tatsumi schließt sich der Truppe an und begibt sich mit ihnen auf eine gefährliche Reise, um den jungen Herrscher und seinen Premier-Minister zu stürzen. Dabei stellen sich ihnen Mitglieder der sogenannten „Jaegars“ entgegen, die ebenfalls alle Besitzer von Imperial Arms sind und die Night Raid vernichten wollen. Angeführt wird die exzentrische Truppe von der sadistischen Esdeath, die als stärkste Kämpferin des Reiches zählt. Auf dem Weg das Empire zu vernichten, müssen viele Herausforderungen gemeistert und Verluste verkraftet werden, doch Night Raid verliert nie das Ziel aus den Augen, um für eine bessere Zukunft zu sorgen.

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Nippon Nation: Meine Top-Animes 2014.

Solider Anime für zwischendurch

Akame ga Kill liefert ehrlich gesagt nicht viel Neues in Sachen Storytelling. Irgendwie kommt einem das Alles schon durch andere Serien bekannt vor und auch die Mitglieder von Night Raid wirken nicht besonders frisch. Anders hingegen die Jaegars. Besonders Esdeath, ihr Nazi-ähnliches Auftreten und dann doch der Wunsch danach, wahre Liebe zu finden - zumindest das, was sie darunter versteht - sorgt für frischen Wind. Auch Seryu, die auf den ersten Blick wie eine absolut liebevolle, fürsorgliche Person scheint, entpuppt sich als einer der psychotischsten und verrücktesten Charaktere, dem ich seit langem begegnet bin. Aus diesem Grund haben mir die Jaegars deutlich besser gefallen als Night Raid, obgleich ich moralisch natürlich auf der Seite der Guten stand.

Und obwohl die Serie nicht besonders neu wirkt, wird sie dennoch nicht langweilig, nur bietet sie eben nicht viele Überraschungen. Wie es mittlerweile bei vielen Action-Serien Standard ist, müsst ihr auch bei Akame ga Kill nämlich damit rechnen, dass nicht alle Charaktere bis zum Schluss am Leben bleiben. Während diese Entwicklung zum Beispiel bei Attack on Titan noch neu und erschreckend war, ist es mittlerweile irgendwie typisch und ruft nicht mehr den Schock hervor, der eigentlich damit beabsichtigt ist.

Was außerdem besonders auffällt, ist die Tatsache, dass Akame selber eher immer im Hintergrund bleibt. Für eine Figur, die im Titel der Serie auftaucht, ist sie eher unscheinbar und recht uninteressant. Ich konnte nie einen wirklichen Bezug zu ihr aufbauen und fand alle anderen Mitglieder von Night Raid interessanter als sie. Obgleich beim Zuschauer die Idee aufkommt, dass sie die Protagonistin ist, ist es eher Tatsumi, um den sich die Serie dreht.

 

Fazit:

Akame ga Kill bietet nicht viel Neues, beschert dem Zuschauer aber dennoch einige interessante Charaktere, die einem entweder ans Herz wachsen oder die man abgrundtief hasst. Jeder, der einen guten Anime für zwischendurch sucht, wird mit Akame ga Kill glücklich, doch sollte nicht zu viel erwartet werden.

Akame ga Kill besitzt 24 Episoden á 24 Minuten. Die deutschen Rechte liegen bei peppermint anime.

Unter dem Titel “Nippon Nation“ werde ich euch von nun an Artikel und Specials rund um das Thema Anime, Manga und Japan präsentieren. 

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akame ga kill

© Akame Ga Kill Production Committee, Square Enix

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