No Man’s Sky: Das Spiel wird ein Fall für die britischen Behörden

Marco Schabel 17

Das Weltraumspiel No Man’s Sky sah sich bislang schlechter Kritik und Geldrückforderungen ausgesetzt. Jetzt schaltet sich aber sogar eine Behörde ein, um dem Spiel auf den Zahn zu fühlen.

No Man's Sky – Launch Trailer PS4.

Große und epische Weltraumschlachten und ein Online-Multiplayer sind nur ein paar Dinge, die Entwickler Hello Games mit dem Weltraumspiel No Man’s Sky nicht wirklich geliefert, aber versprochen hat. Stattdessen bietet der Titel eine ganze Menge Langeweile, keinen echten Endgame-Content und viele frustrierte Spieler, die sogar ihr Geld zurück verlangt haben. Selbst Shuhei Yoshida, Präsident der Sony Interactive Entertainment Worldwide Studios, hat die Werbestrategie von Entwickler Hello Games kritisiert.

Diese Strategie könnte jetzt zumindest in Großbritannien ernste Konsequenzen haben. Jetzt hat sich nämlich die britische Advertising Standards Authority (ASA) eingeschaltet. Diese soll prüfen, ob wegen irreführender Werbung Handlungsbedarf gegen Hello Games besteht.

Warum der Hate gegen No Man's Sky nur von eigenen Fehlern ablenkt

Die Vorwürfe basieren auf Bildern und Videos, mit denen das Spiel auf Steam beworben wurde. Es seien Spielinhalte angepriesen und dargestellt worden, die sich im eigentlichen Spiel dann gar nicht oder nicht in der gleichen Form finden lassen. Die betreffenden Bilder und Videos hat Reddit-User AzzerUK aufgelistet. Sollte die ASA zu dem Ergebnis kommen, dass die Werbung von Hello Games tatsächlich irreführend war, müssten alle entsprechenden Werbematerialien entfernt werden. Bei weiteren Verstößen oder einer Zuwiderhandlung drohen dem Studio Werbesanktionen.

Noch kann nicht gesagt werden, wie sich die ASA im Falle von No Man’s Sky entscheiden wird, da die Untersuchung noch im Gange ist. Eine Stellungnahme der Entwickler liegt derzeit nicht vor.

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Quelle: Eurogamer

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