No Man's Sky: So hat ein Unglück das Team zusammengeschweißt

Marvin Fuhrmann 3

No Man’s Sky steht nun zwar kurz vor seiner Veröffentlichung, doch in der Vergangenheit lief es nicht immer rosig für die Entwickler. An einem Punkt in der Entwicklung hätten sie sogar beinahe das Handtuch geworfen und die Spielidee endgültig eingestampft.

No Man's Sky - Hintergrund und Tiefe des Universums.

Dass bei Spieleentwicklungen nicht immer alles glatt läuft dürfte wohl jeder Spieler klar sein. Umso schlimmer ist es, wenn die Konsumenten am Ende nur Häme für das fertige Produkt verbreiten. Im Fall von No Man’s Sky wäre das Projekt aber schon beinahe gekippt, als es noch nicht einmal öffentlich vorgestellt war. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Entwickler ein ganz anderes Problem.

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Im Interview mit IGN verriet Managing Director Sean Murray, dass ihre Büroräume geflutet wurden. Dabei wurde nicht nur die Entwicklung, sondern auch die Harmonie im Team gestört. Die meisten hatten keine Lust mehr, an No Man’s Sky weiterzuarbeiten. Und dennoch hat sich das Team am Ende zusammengerauft.

Es war ein paar Wochen nach Weihnachten. Wir waren alle im Urlaub und das ganze Büro stand unter Wasser. Ich glaube, wir hatten das Spiel noch nicht angekündigt und hätten es zu dem Zeitpunkt fast eingestampft. Wir hatten uns gefragt, was wir da eigentlich machen. Es ist seltsam. Da hat man noch Back-Ups, aber verliert trotzdem so viel, über das man einfach nicht mit der Öffentlichkeit sprechen darf.

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Wir brauchten etwas, das uns zusammenschweißt. Und genau das ist passiert. Wir sind ins Büro gegangen, haben das alte Equipment rausgeworfen und neue PCs gebaut. Wir waren in einem kleinen Raum mit zehn Leuten, die an provisorischen Tischen gearbeitet haben. Überall waren Teile von Computern. Das hat uns zusammengebracht. Ich erinnere mich daran zum Team gesagt zu haben: „Ja, das ist furchtbar. Aber stellt euch vor, wie wir auf der E3 auf die Bühne gehen und unser Werk endlich vorstellen.“

Quelle: Examiner

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