No Man's Sky-Spieler organisieren sich, um eine Stadt im Eis zu bauen

Marina Hänsel

Würdest du gerne auf Hoth leben? Der eisige Star Wars-Planet erinnert ein wenig an Mount Looper, eine Eiswelt in No Man’s Sky, die gerade im Fokus einer der größten Weltraumorganisationen im Spiel steht: Die Spieler von der „Galactic Hub“ wollen hier nicht nur gemeinsam eine Stadt bauen, sondern auch ein Gefühl von Heimat und Gemeinschaft für alle aus dem Eis hauen.

No Man’s Sky ist schon lange nicht mehr jene einsame Planeten-Tombola mit lustig-seltsamen Dino-Kreaturen, die es einst für die Mehrzahl der Spieler gewesen ist. Nach etlichen Updates und neuen Features ist aus No Man’s Sky eine geheimnisvolle, durchaus faszinierende Hommage an den Weltraum geworden; ein Adventure, das viele nicht mehr allein bestreiten wollen. Im Weltraum sind wir allein, wie ich einst in einem Artikel zum Spiel beschrieben habe – doch in No Man’s Sky musst du das nicht mehr sein.

Immer mehr Spieler träumen den Traum eines Lebens als Astronaut und Entdecker gemeinsam, als Mitglied der Galactic Hub oder etwa der Förderation der Reisenden. Für einen kleinen Überblick, es gibt etliche Gruppierungen in No Man’s Sky:

Einige dieser Gruppierungen planen und setzen größere Projekte um, als sich einzig zum Spielen zu treffen (was in No Man’s Sky seit dem Multiplayer-Update möglich ist). Die Galactic Hub etwa ist gerade dabei, einen neuen Planeten zu besiedeln: Mount Looper, eine Eiswelt, die gerade wegen der harschen Umweltbedingungen unwirklich, aber auch – irgendwie doch – heimelig ist. Es gibt großen Basen, die von allen Besuchern erkundet werden können, Farmen und meilenweite Highways durch die Schneedünen, die alles verbinden:

Der Planet wird auf PC und Konsolen bebaut, wobei jeder Interessent sich im Vorfeld anmelden und einen Platz auf in der Kolonie beantragen muss. Das ist leider dem Baussystem von No Man’s Sky geschuldet, das noch immer keine unbegrenzte Anzahl an Gebäuden auf einem Planeten erlaubt: Neben einem Baulimit müssen alle Basen einen gewissen Abstand zueinander haben, sodass Planeten nicht flächendeckend besiedelt werden können.

Fun Fact: Wusstest du, dass du deine Basen auf einem Planeten vom Weltall aus sehen kannst, wenn sie nur groß genug sind? Hier kann ich dir eine davon zeigen:

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No Man's Sky: Die beeindruckendsten Basen und Architekturen – mit und ohne Mods.

Das ist ohne Frage ein Punkt, den Hello Games noch überdenken muss. Allein deshalb, weil die Community schon seit Jahren von größeren Städten und Metropolen träumt. Ich übrigens auch, denn wäre es nicht ein wundervolles Gefühl, nach einer tagelangen Reise durch den einsamen Weltraum plötzlich auf eine bunte Spieler-Metropole mitten im Nichts zu treffen?

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