No Man's Sky: Das solltet ihr über das Gameplay wissen – jetzt mit neuem Trailer

Lisa Fleischer 15

No Man’s Sky soll ein Weltraum-Abenteuer der Superlative werden. Nach dem Motto „größer, besser, weiter“ haben sich die Entwickler so einiges vorgenommen. Ihr habt schon längst den Überblick darüber verloren, was genau mit No Man’s Sky alles möglich ist? Wir haben die wichtigsten Fakten für euch zusammengefasst.

No Man's Sky – Gameplay Explore Video.

Letzte Woche haben die Entwickler von Hello Games mitgeteilt, dass sich das Weltraum-Abenteuer No Man’s Sky endlich in Produktion befindet und es somit wohl wie geplant Anfang August veröffentlicht wird. Aber was genau war nun nochmal besonders an dem Spiel? Wir haben die wichtigsten Fakten für euch zusammengefasst.

Warum No Man's Sky seinem Hype gerecht werden kann

Ein Spiel der Superlative

Schon recht früh kündigten die Entwickler von Hello Games an, dass es unmöglich sein wird, in No Man’s Sky alle Planeten zu erkunden. Kein Wunder, umfasst das Universum doch mehr als 18 Trillionen (um genau zu sein, 18.446.744.073.709.551.616) prozedural generierte Planeten. Um die alle zu besuchen, würde ein einzelner Spieler über 500 Milliarden Jahre benötigen. Und auch, wenn man alle Spieler zusammennimmt, wird ein Großteil von No Man’s Sky höchstwahrscheinlich unentdeckt bleiben.

Zwar könnt ihr auch offline die Weiten von No Man’s Sky zu erkunden, allerdings lässt sich Fortschritt dann nicht mit anderen teilen. Und natürlich trefft ihr so auch nicht auf andere Entdecker. No Man’s Sky ist also hauptsächlich auf die Online-Nutzung ausgelegt. Und trotzdem seid ihr im Spiel die meiste Zeit auf euch alleine gestellt. Laut Sean Murray von Hello Games ist No Man’s Sky also keinesfalls mit einem MMO zu verwechseln.

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Und wenn sich dann doch einmal mehrere Spieler auf demselben Planeten befinden wie ihr, heißt das nicht automatisch, dass ihr diese auch seht. Schließlich sind die Himmelskörper in No Man’s Sky ähnlich groß wie echte Planeten. Erst, wenn ein Spieler in eure „Lobby“ kommt, die euch wie eine Aura umgibt, könnt ihr mit diesen auch interagieren. Allerdings wird euch dabei keinesfalls angezeigt, ob es sich tatsächlich um einen anderen Spieler oder aber eine KI handelt. Zu erkennen ist dies wohl alleine am Look der Person im Spiel.

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No Man's Sky früher und heute: Eine Reise durch die Zeit.

Es gibt immer etwas zu tun

So richtig klar ist es bislang ja nicht, wie No Man’s Sky euch zum Weiterspielen motivieren will. Denn traditionelle Quests wird es wohl eher weniger geben. „Es hat sich wie eine verschwendete Möglichkeit angefühlt und wir denken, dass so etwas von anderen Spielen weitaus besser gemacht wird, dass das zu anderen Spielen viel mehr passt“, so Murray. Eine richtige Geschichte wird es in No Man’s Sky ebenfalls nicht geben, ihr werdet euch also eure eigene zurecht legen müssen. Und trotzdem soll an keiner Stelle Langeweile aufkommen.

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„Du brauchst einen verbesserten Anzug, um in toxischen Gebieten und verschiedenen Arten von Flüssigkeiten überleben zu können. Du brauchst ein verbessertes Schiff, damit du einen größeren Hyperantrieb hast und zu Orten in größerer Entfernung reisen kannst. Für all diese Dinge brauchst du Geld – und das kannst du als Forscher nur während der Erkundungen verdienen,“ erklärt Entwickler Sean Murray. Für das Entdecken neuer Alien-Rassen gibt es beispielsweise eine finanzielle Belohnung, auch die auf Planeten und Asteroiden gefundenen Mineralien könnt ihr zu Geld machen.

Natürlich gibt es auch Kämpfe in No Man’s Sky. Es gibt aggressivere Alien-Rassen, die euch ohne Vorwarnung überfallen, friedliche Rassen können wiederum von euch einfach so angegriffen werden. Richtet ihr zu viel Schaden auf einem Planeten an, werdet ihr zudem mit Patrouillen-Robotern konfrontiert. Und Weltraum-Piraten, die euch mit ihrem Schiff angreifen, soll es auch geben. Es gibt also viel zu tun in No Man’s Sky.

Warum No Man's Sky seinem Hype nicht gerecht werden könnte

Spuren im Sand

Wenn ihr einen neuen Planeten oder eine neue Alien-Rasse entdeckt habt, könnt ihr euch dafür übrigens einen Namen ausdenken und diesen zum galaktischen Index hinzufügen. Der Name ist damit offiziell und kann von anderen Spielern nicht mehr geändert werden. Ihr hinterlasst also euren eigenen digitalen Fußabdruck im Universum, was sicherlich auch einer der Hauptanreize des Spiels sein wird.

Aber Vorsicht: Einige der Aliens, denen ihr begegnen werdet, sind weiterentwickelt, leben in Behausungen oder Raumschiffen und haben eine eigene Sprache. Begegnet ihr ihnen zum ersten Mal, werdet ihr davon noch nicht wirklich etwas verstehen und lauft so Gefahr, sie durch unüberlegtes Handeln zu verärgern. Umso länger ihr euch aber mit ihnen beschäftigt, je mehr werdet ihr  von der Sprache und den Gebräuchen lernen und desto stärker ist eure Beziehung zu ihnen, was euch wiederum mehr Geld einbringen kann.

no man's sky

So richtige Spuren wie in Minecraft könnt ihr in No Man’s Sky allerdings nicht hinterlassen. Denn gespeichert werden eure eigenen Kreationen, Minen und Behausungen nur lokal. Für andere Spieler bleibt der Planet also in seinem Ursprungszustand erhalten. Entdeckt ihr also eine neue Alien-Rasse und löscht diese aus, haben andere Spieler immer noch die Chance, diese in lebendigem Zustand zu erleben.

No Man’s Sky erscheint am 10. August für PlayStation 4 und PC. Zwar wird es laut Murray keine Zusatzinhalte von DLCs für das Spiel geben, dennoch sind fortwährende Updates auf jeden Fall geplant. Die erste große Verbesserung von No Man’s Sky ist wohl schon jetzt in Arbeit.

Was sagt ihr zu dem Gameplay von No Man’s Sky? Seit ihr damit jetzt schon zu frieden oder fehlen euch noch zentrale Features?

Hier könnt ihr No Man's Sky bestellen *

Quelle: PC Gamer

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