Overkill's The Walking Dead: Mission angespielt – darum geht es

Lisa Fleischer

Overkill’s The Walking Dead erscheint schon in wenigen Monaten, trotzdem ist kaum etwas über den Titel bekannt. Wir haben das neue The Walking Dead-Spiel auf der E3 2018 genauer unter die Lupe genommen und fassen alle bislang bekannten Infos zum Spiel zusammen. Unseren persönlichen Eindruck zu Overkill’s The Walking Dead schildern wir dir im folgenden Video.

Overkill's The Walking Dead: Unser erster Eindruck.

In Overkill’s The Walking Dead ist es dein Ziel, in Washington D.C. die ausgebrochene Zombie-Apokalypse zu überstehen. Dafür tust du dich mit drei Freunden zusammen. Zwar wird das Spiel als First-Person-Shooter beschrieben, trotzdem ist es wesentlich klüger, gehst du vorsichtig und vor allem leise vor. Schließlich werden die Walker von Geräuschen angelockt, wurden sie erst einmal auf dich aufmerksam, sind sie kaum noch zu stoppen.

Neben den Zombies werden dir aber vor allem andere Überlebende zum Verhängnis, machen sich an deinen Vorräten zu schaffen oder greifen dich an, weil du in der Unterzahl bist. Im Spiel übernimmst du die Kontrolle über Aidan, Heather, Maya und Grant, die jeweils einen individuellen Skill-Baum, Spielstil, eine eigene Rolle und Hintergrundgeschichte haben.

Die Charaktere

  • Heather war eigentlich Kindergärtnerin und brachte Kindern laut Spielbeschreibung bei, was richtig und was falsch ist. In der Zombie-Apokalypse wirft sie ihre einstigen Prinzipien über den Haufen, um selbst überleben zu können. Sie ist hervorragend im Schleichen und Plündern, außerdem kann sie dank ihrer Armbrust Gegner leise ausschalten. Wird es doch brenzliger, hilft sie sich mit Rauchbomben oder ihrem scharfen Verstand aus der Patsche. Hilfreich ist sie vor allem beim Finden von Loot oder Fallen, sind ihre Augen doch hervorragend. Auch wenn sie inzwischen gelernt hat, niemandem zu vertrauen, hat sie den Glauben an das Gute wohl noch nicht verloren, immer noch hofft sie auf bessere Zeiten.
  • Grant war schon vor der Zombie-Apokalypse ein Jäger und Einsiedler, der anfing, Bücher über sein Leben in der Wildnis zu schreiben. Seine damals selbst erlernten Fähigkeiten helfen ihm nun in der Zombie-Apokalypse. Vor allem im Kampf ist er nützlich, wenn er Gegner markiert, nehmen sie mehr Schaden. Außerdem stehen im Molotow-Cocktails zu Verfügung, mit denen er mehreren Gegnern Schaden zufügen kann. Auch wenn die Chancen gering waren, ging er zurück nach Washington D.C., um seine Familie wohlauf in dem entstandenen Chaos zu finden.
  • Maya ist Chirurgin und traf deshalb schon vor ihrem Leben in der Zombie-Apokalypse regelmäßig Entscheidungen, die über Leben und Tod bestimmen. In der Gruppe fungiert sie als Medic, kann sich aber auch selbst verteidigen.
  • Aidan hat schon immer mit seinem Temperament zu kämpfen. Inzwischen ist es seine wichtigste Eigenschaft, kann er die überschüssige Energie doch dank seiner Kampftechniken gegen Feinde wie auch Zombies optimal auslassen. Außerdem ist er belastbarer als seine Team-Kollegen, hat mehr Gesundheit und nimmt weniger Schaden in Kämpfen. Mit Blendgranaten verwirrt er seine Feinde. Dadurch sind sie anfälliger für seine Attacken.

Du hast Lust auf The Walking Dead, kannst dich aber nicht bis zum Release von Overkills Version gedulden? Dann spiele in der Zwischenzeit doch den Ableger von Telltale:

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Das Gameplay

Zwar kommen alle Charaktere mit einem Grundset an Skills, trotzdem kannst du sie über den Spielverlauf weiter spezialisieren, indem du sie auflevelst. Auch die im Spiel verfügbaren Waffen sind modifizierbar, du kannst sie deinem Spielstil anpassen, sie entweder schalldämpfen oder aber auf durchschlagkräftigere Waffen setzen. Natürlich kannst du auch andere Gegenstände looten, die du zur Sicherung deines Überlebens einsetzen kannst. Außerdem gilt es, das Camp zu beschützen, neben den vier Charakteren leben dort wohl weitere Menschen, die sich jedoch nicht wirklich zu helfen wissen.

Wie schon gesagt, ist es aber wohl am wichtigsten, möglichst unauffällig vorzugehen. Machst du eine falsche Bewegung oder zu viel Lärm, wirst du von Zombie-Horden überrannt. Wie wir in der Gameplay-Demo auf der E3 2018 feststellen mussten, bedeutet das dein sicheres Ende, kommst du gegen die Masse doch kaum an. Hinzu kommt, dass die Munition extrem rar gesät ist, gehst du ohne Plan und schlecht koordiniert vor, siehst du schnell kein Land mehr.

Hell or High Water: Unsere erste Mission

Das theoretische Wissen über Overkill’s The Walking Dead konnten wir in der Mission Hell or High Water anwenden. In der Vorgeschichte wird erklärt, dass eine Gruppe von verfeindeten Überlebenden, The Family genannt, eine Gruppe von Walkern auf unser Lager gehetzt hat. Erst nachdem sich die Protagonisten ihnen erwehrt haben, wird ihnen klar, dass all das nur ein Ablenkungsmanöver war. In der Zwischenzeit hat sich The Family unsere Wasservorräte stibitzt. Ohne sie ist unser Lager zum Scheitern verurteilt.

Es gilt also, das Wasser zurückzuholen – in dem von Walker überlaufenen Stadtteil Georgetown. Allerdings müssen wir extrem vorsichtig vorgehen, lauern doch an jeder Ecke die gefährlichen Zombies. Das ist gar nicht so einfach wie gedacht. Weil wir uns erst noch mit der Steuerung vertraut machen müssen, bleibt einer unserer Mitspieler an einem Auto hängen – schon nach wenigen Minuten haben uns die fiesen Walker überrannt. Wir lernen auf die harte Tour: Overkill’s The Walking Dead verzeiht keinen einzigen Fehler.

Auch wenn die Serie zu The Walking Dead noch eine unbestimmte Zeit laufen wird, haben Fans sich trotzdem schon Gedanken über ein mögliches Ende gemacht:

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5 Fantheorien: So wird The Walking Dead zu Ende gehen.

Overkill’s The Walking Dead erscheint am 8. November 2018 für den PC, die PlayStation 4 und Xbox One. Hast du das Zombie-Spiel aus dem Hause Overkill auf dem Schirm? Welcher Charakter gefällt dir bislang am besten?

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