Overwatch: Dieses Mädchen hat Weltklasse-Niveau – und Blizzard hat es bewiesen

Marco Schabel 10

Auch in Overwatch auf dem PC werden gute Spieler schnell und gerne als Cheater bezeichnet. Blizzard hat den Spieß jetzt umgedreht und allen bewiesen, dass ein koreanisches Mädchen einfach nur wirklich gut ist.

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Einer der Vorteile, den Konsolenspieler gegenüber PC-Spielern haben, ist, dass es deutlich weniger Cheater gibt, da das auf den geschlossenen Systemen deutlich schwieriger ist als auf einem Rechenknecht. Dort ist es quasi schon zum Standard geworden, jede Niederlage mit dem Cheaten der anderen Partei zu erklären. Insbesondere verdächtig ist es dabei natürlich, wenn eine 17-jährige Koreanerin mit dem Namen Geguri in Overwatch 423 Spiele absolviert und davon knapp 340, also 80,1 Prozent, mit ihrem Charakter Zarya gewonnen hat. Selbst Profis warfen ihr nach der Teilnahme ihres neuen Teams am Nexus-Cup das Schummeln vor und kündigten sogar an, ihre Karrieren zu beenden, sollte sie ohne Cheats oder Hacks spielen. Und genau das können diese jetzt auch tun.

Blizzard beweist: Die Overwatch-Spielerin ist einfach nur gut

Denn auch Blizzard Korea und die Website Inven haben von den Vorwürfen Wind bekommen und sich etwas ganz Besonderes ausgedacht, um diese zu entkräften. Sie setzten die Overwatch-Spielerin ganz einfach an einen geprüften Rechner vor eine Kamera, die auf Maus und Bildschirm gerichtet war. Sie gaben ihr die Anweisung, einfach loszuspielen. Und das tat sie, mit beeindruckenden Ergebnissen.

Wie das Video dieses Events zeigt, ist Geguri tatsächlich einfach nur eine extrem gute Overwatch-Spielerin, die ihren Charakter nahezu perfekt beherrscht. Sie versteht es, durch gutes Schild-Timing und präzise Abschüsse der Strahlenbomben einen enormen Schaden anzurichten. Schaden hat aber auch das Mädchen genommen. Die Vorwürfe haben sie unter Stress gesetzt und sogar Morddrohungen von anderen Spielern habe sie erhalten, weil sie angeblich betrog. Das zeigte sich, als die junge Frau, die während der Übertragung mit Maske auftrat, während der Übertragung anfing, zu weinen.

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Dafür wurde jetzt aber ein für alle Mal bewiesen, dass sie Overwatch beherrscht und keine Cheaterin ist. Das hat auch die Online-Community mitbekommen. Aus der ganzen Welt sichern zahlreiche Gamer ihr via Twitter ihre Unterstützung zu und setzen sich für die Reputation der Overwatch-Spielerin ein. Diese überlegt jetzt sogar, aufgrund vieler Nachfragen, von zu Hause aus zu streamen. Allerdings muss sie erst ihre brandneuen Teamkameraden fragen, wie das überhaupt geht.

Dass ihre Kritiker zu ihrem Wort stehen, hat sich übrigens auch gezeigt. Die beiden Overwatch-Profis, die das Ende ihrer Karriere in Aussicht gestellt haben, ließen ihren Worten Taten folgen. Beide sind zurückgetreten. Wie uns Overwatch gefallen gabt, lest ihr in unserem Test.

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