Overwatch-Spieler gründet die Kirche des Hanzo

Marvin Fuhrmann

Die Liebe zu Gaming-Helden geht bei den meisten Spielern ziemlich weit. In Brasilien lebt ein Gamer, der nun das Ganze aber ein Stück weiter getrieben hat. Er hat dem Helden Hanzo aus Overwatch eine eigene Kirche gewidmet, die staatlich anerkannt wurde. Doch damit wollte er nicht nur die Liebe zum Spiel ausdrücken.

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Seitdem Overwatch auf dem Markt ist, reißen sich Spieler um jeden neuen Fitzel an Hintergrundgeschichten. Die sympathischen Helden und Schurken ergeben samt dem spannenden Lore rund um die Geheimorganisation eine tolle Mischung, um sich darin zu verlieren. Und jeder Spieler hat sicherlich auch einen Liebling unter den zahlreichen Figuren. Für viele ist Hanzo einer der umstritteneren Helden. Ein Spieler aus Brasilien hat ihm nun aber quasi ein Denkmal errichtet.

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Er hat eine „Igreja Nacionais de Hanzo“ – oder zu Deutsch Landeskirche – bei den zuständigen Ämtern eingereicht und dem Helden damit eine eigene Religion erschaffen. Jedoch geht es dabei nicht direkt darum, Hanzo anzubeten. Es geht vielmehr um die Missstände im Land. Der Gründer schreibt: Ich habe mich dazu entschieden, das Missverständnis von Hanzo als weiteren Faktor für die Eröffnung einer Kirche zu nehmen. Wenn ich eine Kirche aufgrund von einem der meistgehassten Spielecharaktere errichten kann, ist mit der Gesetzgebung alles möglich.

Alles, was es zur Gründung dieser Kirche brauchte, waren eine Adresse, fünf Anhänger, die Unterschrift eines Anwalts sowie eine Satzung und das Begleichen einiger Gebühren. Danach kann man mit der Kirche Steuerfreiheit beantragen, was von vielen genutzt wird, um Steuern zu vermeiden oder Geld zu waschen. Übrigens: Wer Anhänger der Kirche von Hanzo wird, hat jeden Monat einen freien Dienstag, um Overwatch zu zocken. Und der Konsum von fettigem Essen beim Zocken wird unterstützt.

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