Overwatch: Teenager wird Pro-Gamer trotz Verbot im Elternhaus

Marina Hänsel

Sie kappten seine Internetverbindung; sie nahmen ihm das Modem weg. Sie sagten, er würde nur seine Zeit verschwenden. Jetzt ist Stefano Disalvo professioneller E-Sportler und spielt für eines der besten Overwatch-Teams der Welt.

Overwatch: Aufstand-Trailer.

Der Weg zum professionellen E-Sport ist selten leicht, ganz besonders, wenn die besorgten Eltern drastische Maßnahmen ergreifen: Sie glaubten nicht daran, dass Zocken dem damaligen Highschool-Schüler Stefano Disalvo eine Zukunft bieten könne. Auf Kotaku erzählt der nun professionelle Overwatch-Spieler seine Leidensgeschichte:

Meine Eltern waren absolut dagegen. Sie haben mir mein Modem weggenommen und kappten damit meine Internetverbindung. Sie haben mir sehr oft gesagt, ich solle aufhören, denn sie glaubten, ich würde meine Zeit verschwenden.

Karriere-Aus: E-Sportler verliert Job nach rassistischem Wutausbruch

Disalvo hatte eine gute Beziehung zu seinen Eltern — zumindest, bis er anfing League of Legends und Overwatch zu spielen. Als sich Mama und Papa dann das Modem schnappten, wurde er kreativ: Im Schulbus betrachtete er Screenshots der Maps und visualisierte gedanklich verschiedene Strategien, ganz so, wie Kriegsherren seit Jahrhunderten ihre Schlachten gewinnen. Er verbrachte seine Freizeit sogar in McDonalds, um das freie Wi-Fi des Restaurants nutzen zu können.

Hol Dir Overwatch für den PC *

Seine Einfallsreichtum hat sich ausgezahlt: Disalvo spielt nun Lucio bei den „Immortals“, eines der erfolgreichsten Overwatch-Teams der Welt. Mit seinen Eltern hat er sich übrigens versöhnt. Als ein professioneller E-Sportler hat er wohl ein durchschlagendes Argument.

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

* Werbung