Overwatch: Über 10000 Accounts wegen Cheats gebannt

Marvin Fuhrmann 1

Blizzard hat wieder eine Offensive gegen Cheater in Overwatch gestartet. Das Resultat: Über 10.000 Accounts sollen aufgrund von Cheats und Hacks gebannt worden sein. Dabei ging es aber um eine ganz besondere Art des Schummelns.

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Ein Spiel wirklich Cheater-frei zu halten, ist quasi unmöglich. Es wird unglücklicherweise immer Leute geben, die schummeln wollen. Das Ziel von Bannwellen, wie jetzt auch bei Overwatch, ist es, es den Cheatern möglichst schwer zu machen. So wurden jetzt etwa 10.000 koreanische Accounts von Blizzard für immer aus Overwatch und anderen Spielen verbannt.

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Grund dafür sind sogenannte „Nuking-Programme“, die auf den Overwatch-Accounts genutzt wurden. Diese schicken eine DDoS-Attacke (Distributed Denial of Service) an die anderen Spieler und beeinträchtigen damit ihre Verbindung zum Spiel. In einem Shooter, wie Overwatch, bei dem es um präzise Bewegungen und Abfragen zum Server geht, ist dies spielbrechend. Blizzard schreibt dazu:

Wir versuchen eine möglichst angenehme Spielumgebung für unsere Spieler zu schaffen und zu liefern, die sich an die Regeln halten. Das ist eine der größten Ziele für uns. Wir unternehmen alle möglichen Schritte, um Spieler zu stoppen, die Nuking-Programme erschaffen, verteilen oder nutzen.

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Grund für die vermehrte Nutzung solcher Nuking-Programme in Korea ist, dass dort Overwatch auch kostenlos in Internet-Cafés spielbar ist. Die User, die solche Cheats dann nutzen, riskieren nicht einmal ihren eigenen Account bei den Schummeleien.

Quelle: VentureBeat

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