Overwatch: Wie wird er Shooter tauglich für E-Sports gemacht?

Nils Lassen 4

Wie fast alle Blizzard-Spiele soll auch Overwatch den Fokus auf E-Sports legen. Ein Ziel, dem das wohl größte Vorbild Team Fortress 2 nicht wirklich gelungen ist. Wie geht Blizzard diese Herausforderung an?

Overwatch: Wie wird er Shooter tauglich für E-Sports gemacht?

Blizzard-Fans lechzen nur so nach irgendwelchen Informationen bezüglich des neuen Spiels der Hearthstone-Macher. Wie funktioniert das Balancing der Klassen in einem Shooter? Wie wirkt sich das auf die Map aus? Und wie wird ein Shooter á la Team Fortress 2 fit für E-Sports gemacht? Game Director Jeff Kaplan stellte sich diesen Fragen, gestellt von PC-Gamer.

Aufgrund der Vielzahl von Bewegungsmöglichkeiten, wie Jetpacks oder Enterhaken, müssen auch die Maps dementsprechend gestaltet sein. Dadurch entsteht aber immer das Risiko, dass gewisse Klassen benachteiligt gegenüber anderen sein könnten.

Blizzard geht dieses Problem so an, dass jede Klasse mehrfach auf den jeweiligen Karten getestet wird, damit wirklich jede Art Charakter ihren starken Moment haben kann. Gleichzeitig seien die Maps aber laut Kaplan alle individuell und würden sich stark voneinander unterscheiden.

Bezogen auf E-Sports haben die Entwickler natürlich einige Bedenken, da sie von Anfang an klar gemacht haben, dass Overwatch auch für kompetitive Spieler gedacht ist. Durch StarCraft 2 und Hearthstone konnten die Entwickler eine Sache lernen - das Spiel muss zugänglich sein.

Das unterscheidet beide Spiele voneinander - deswegen ist Hearthstone so viel zugänglicher als StarCraft 2 und direkt in die E-Sports-Szene eingestiegen, auch wenn das nicht unbedingt das Ziel Blizzards war. Aufgrund dieser Erkenntnisse wird bei Overwatch von vorneherein der Fokus auf eine gute Zugänglichkeit gelegt, so dass sich aber gleichzeitig besonders talentierte Spieler von anderen abheben können.

Quelle: PC Gamer

 

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