Overwatch: Zahlreiche Spieler gebannt – weiterspielen fast unmöglich!

Marco Schabel 9

Auch das frisch erschienene Overwatch hat auf dem PC ein Cheater-Problem. Blizzard hat jedoch eine erste Bannwelle gestartet und macht es gesperrten Spielern extrem schwer, diese irgendwie zu umgehen.

Overwatch im Test.

Auch wenn der PC als ultimative Plattform mit bester Grafik, besten Online-Services und den meisten Spielen, die auch nach Jahren noch gespielt werden können, betrachtet wird, ist es nicht unbedingt die erste Wahl aller Spieler. Vor allem wenn es um Online-Spiele wie Dark Souls 3 oder The Division geht zeigt sich nämlich der große Nachteil: Es ist unglaublich leicht, auf dem PC zu schummeln. An jeder Ecke finden sich Cheat-Tools, manipulierte Dateien und sogar Kill-Bots. Auch das frisch erschienene Overwatch aus dem Hause Blizzard hat solch ein Problem. Allerdings wird jetzt rigoros gegen Cheater vorgegangen.

Overwatch im Test: Puristisch, taktisch, gut

Wie jetzt ans Licht dringt, wurden in den letzten Tagen zahlreiche Overwatch-Spieler komplett gebannt, um das Spiel laut Blizzard zu einer „fairen und ausgeglichenen Spielwiese“ zu machen. Besonders stark betroffen sind offenbar die Chinesen, bei denen es einen Overwatch-Bot zu kaufen gibt, der den Spielern die komplette Arbeit abnimmt. Alleine in der Volksrepublik schauen jetzt mehr als 1.500 namentlich aufgeführte Spieler in die Röhre. Aber auch in Europa zeigt Blizzard ein extremes Vorgehen. Zahlreiche Spieler haben sich bereits in Foren zu Wort gemeldet und sich über die Sperre beschwert. Einer hat sogar versucht, den Bann auszuheben.

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12 Spiele, die aus absurden Gründen verboten sind.

Overwatch-Bann ist kaum zu knacken

Blizzard-Overwatch-Bannhammer-HD

Bei diesem Spieler handelt es sich um d3d11, der sogar gesteht, während der Beta einen Wallhack benutzt zu haben. Seine Maßnahmen, um die daraus resultierende Sperre zu umgehen, sind dabei recht umfangreich – aber bislang erfolglos. Wie der Ex-Overwatch-Spieler berichtet, hat er bereits versucht die HDD-ID, die CPU-ID, die MAC-Adresse, das Datum des Bios, die IP-Adresse und mittels eines VPN sogar seinen Standort zu ändern. Vier Versionen des Spiels hat er zudem gekauft, in der Hoffnung, dass nur die Kopie gesperrt wurde. Als nächstes will er eine komplette Neuinstallation mitsamt eines Wechsels der gesamten Hardware-IDs versuchen, in der Hoffnung, danach endlich weiterspielen zu können.

Auch in Zukunft will Blizzard ohne Rücksicht auf Verluste gegen Cheater vorgehen und bittet dabei um eure Mithilfe. Unter der E-Mail-Adresse hacks@blizzard.com könnt ihr potenzielle Overwatch-Schummler melden. Solltet ihr bereits gesperrt sein, solltet ihr euch nicht an die Blizzard-Mitarbeiter wenden, die sind nämlich angewiesen, keine einzige Sperre rückgängig zu machen. Hoffen wir also auf das Beste, wenn der kompetitive Modus im Juni startet.

Hier könnt ihr euch Overwatch kaufen – aber nicht cheaten! *

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