Payday 2: Das sagen die Entwickler zu den Mikrotransaktionen

Annika Schumann 1

Vor kurzer Zeit wurden Mikrotransaktionen bei Payday 2 eingeführt - wenig später wurden diese, aufgrund eines großen Shitstorms, allerdings modifiziert. Nun äußert sich Overkill dazu.

Payday 2: Das sagen die Entwickler zu den Mikrotransaktionen

Bei einer Frage-und-Antwort-Runde bei Reddit zu PayDay 2 ging es vor allem um die umstrittenen Mikrotransaktionen. Diese wurden nach einem Update eingeführt, welches euch zufällige Item-Drops beschert. Darunter kann sich auch ein Safe befinden - der Haken an der Sache ist allerdings, dass ihr diesen nur mit einem bestimmten Bohrer aufbekommt, den ihr gegen echtes Geld erwerben müsst. Stolze 2,99 US-Dollar fallen dafür an. Nachdem dies etliche Spieler verärgert hat, wurden die Mikrotransaktionen etwas verändert. Nun befinden sich die Bohrer ebenfalls als Zufallsbeute in den Drops, sodass ihr nur etwas Glück und Geduld braucht, um sie zu erhalten.

Trotzdem müssen die Entwickler sich immer noch harsche Kritik diesbezüglich anhören. Aufgrund dessen hat sich nun ein tapferer Mitarbeiter von Overkill namens Almir den Fragen der Reddit-User gestellt. Dabei wurde erklärt, dass die Macher trotzdem der Meinung sind, dass es ein gutes System sei, denn die Spieler könnten sogar selbst Geld verdienen, indem sie die Waffen-Skins, die in den Tresoren zu finden sind, selbst auf dem Steam-Marktplatz verkaufen. Es sei vollkommen in Ordnung, wenn die Spieler kein echtes Geld investieren wollen - können aber selbst etwas verdienen, indem sie die wertvollen Gegenstände - die sie nun auch zufällig erhalten können - einfach verkaufen und sich dann einfach auf das bisherige Payday-Spielerlebnis konzentrieren. Außerdem werden die Einnahmen der Mikrotransaktionen dafür genutzt, Payday 2 weiter auszubauen und zu verbessern. Bis 2017 sind weitere Inhalte geplant und um diese zu realisieren, wird mitunter das Geld der Spieler verwendet. So sollen alle davon profitieren.

Auch in anderen Blockbuster-Spielen werden Mikrotransaktionen zu finden sein. Darunter finden sich Titel wie Assassin’s Creed: Syndicate und Halo 5: Guardians. Laut den Entwicklern sollen aber alle Inhalte in den Titeln auch durch das reine Spielen freischaltbar sein und die Mikrotransaktionen sollen nur dazu dienen, Zeit zu sparen. Ein Pay2Win-Prinzip soll nicht entstehen.

Tipps und Tricks für Waffen und Geld in Payday 2 findet ihr hier!

Payday 2 - Gameplay Trailer.

Quelle: Reddit

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