PlayerUnknown's Battlegrounds: „Twitch Prime“-Items teuer auf Steam weiterverkauft

Luis Kümmeler 2

Wer im vergangenen Monat exklusive Gratis-Items und Outfits für PlayerUnknown’s Battlegrounds über Twitch Prime bezogen, diese aber nicht selbst genutzt hat, könnte sich jetzt ein kleines Taschengeld dazu verdienen. Auf dem Communitymark von Steam gehen die In-Game-Gegenstände nämlich offenbar für Preise im zweistelligen Bereich über die digitale Ladentheke.

Playerunknown's Battlegrounds - E3 2017.

Über nur wenige Monate hinweg hat sich das „Early Access“-Spiel PlayerUnknown’s Battlegrounds auf Steam zum Riesenerfolg gemausert. Nun könnte sich das Spiel auch für einige Spieler als Gelegenheit für das eine oder andere lukrative Geschäft entpuppen. Wer nämlich etwa eine „Amazon Prime“-Mitgliedschaft besitzt, hat damit automatisch auch Zugriff auf „Twitch Prime“, was Spielern von PlayerUnknown’s Battlegrounds wiederum monatliche Exklusiv-Items in Form von Outfits beschert. Im vergangenen Monat gab es da etwa T-Shirts, Jeans und Ski-Masken.

PlayerUnknown's Battlegrounds: Spieler genervt von den Entwicklern

Hier der Knackpunkt: Wer die Gratis-Goodies im vergangenen Monat gesammelt, aber nicht selbst im Spiel genutzt hat, hat jetzt offenbar die Möglichkeit, diese auf Steams Communitymarkt zu verkaufen – und zwar teuer, wie dem Neogaf-Nutzer hollomat aufgefallen ist. Wer die besagten Gegenstände nämlich verpasst hat, hat keine andere Möglichkeit, sie irgendwie zu erwerben. Und das treibt natürlich die Preise in die Höhe: Zum Zeitpunkt dieser Meldung werden zahlreiche dieser Items jenseits der 40-Dollar-Marke gehandelt.

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„Ich bemerkte, dass es einige kaufbare Items für PlayerUnknown’s Battlegrounds gab, und war geschockt, als ich sah, dass (die Twitch-Gegenstände) für mindestens 30 Dollar gelistet wurden“, schildert hollomat auf Neogaf. Sofort habe er selbst einen In-Game-Gegenstand für 22 Dollar Steam-Guthaben verkauft. Die aktuell hohen Preise setzen sich natürlich aus der explosiv wachsenden Popularität von PlayerUnknown’s Battlegrounds und dem vergleichsweise geringen Angebot ungenutzter „Twitch Prime“-Items zusammen.

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