PUBG: 15 Cheat-Hersteller aus China bekommen Millionenstrafe

Marvin Fuhrmann

In China kam es am 25. April 2018 zu einigen Verhaftungen im Zusammenhang mit PUBG-Cheatern. Die Hersteller dieser Drittprogramme wurden nun zu einer Millionenstrafe verdonnert, die alle anderen wohl abschrecken soll. Doch reicht dies als Maßnahme aus?

Dass PUBG ein Cheater-Problem hat, dürfte nicht nur den Spielern des Battle-Royale-Games klar sein. Seit Monaten halten sich Berichte darüber, dass immer neue Drittprogramme auf den Markt geschwemmt werden, während die Entwickler weiter versuchen, gegen diese anzukommen. Nun gab es eine große Verhaftungswelle in China, wie ein Steam-Post der PUBG-Macher berichtet.

PUBG Invitational 2018 - Katowice Trailer.

Vor wenigen Tagen, am 25. April 2018, wurden 15 Verdächtige festgenommen, die Hacking/Cheating-Programme entwickelt und verkauft haben, die in Zusammenhang mit PUBG stehen. Es wurde bestätigt, dass sich darin schadhafter Code befand. Darunter Trojaner, die die Informationen der User stehlen sollten. Das weitverbreitete Gerücht, dass Cheats die Daten der Nutzer extrahieren, wird damit bestätigt. Die Nutzung von illegalen Programmen stört nicht nur andere, sondern kann auch dazu führen, dass ihr persönliche Daten preisgebt. 

Insgesamt 5,1 Millionen Dollar sollen die Entwickler dieser Cheat-Software zahlen. Damit wird gezeigt, dass es kein simples Vergehen ist, bei dem man mit einem Schlag auf die Finger davonkommt.

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