PUBG: Cheater verkaufen ihre Dienste wie Staubsauger-Vertreter

Michael Sonntag 1

„Neu – Neu – Neu! Möchtest du auch unverwundbar sein und unendlich Munition haben? Dann schreib mir eine Privatnachricht und wir kommen ins Geschäft. Wenn du dich in den ersten zwei Minuten meldest, bekommst du eine Bratpfanne gratis dazu.“ Um aus ihrer Schummelei bei Playerunknown’s Battlegrounds Profit zu schlagen, gehen Cheater neuerdings hausieren und stellen ihre Produkte live im Spiel vor.

Cheater haben es beim Arena Battle-Shooter wirklich nicht leicht. Auf der einen Seite steigt die schummelnde Konkurrenz täglich an und auf der anderen Seite will Entwickler Bluehole immer stärker gegen die unsportliche Gruppe vorgehen. Zudem wird ihr Ruf von anderen Spielern in den Schmutz gezogen und das nur, weil die Cheater ein klein wenig Hilfe nutzen.

In PUBG triffst du auf viele Feinde: Mitspieler, technische Probleme und Cheater.

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Um aus der Not eine Tugend zu machen, bieten manche Cheater in letzter Zeit ihre Dienste für ein gewisses Entgeld an. Dieser Spieler hier wirbt beispielsweise für seinen Schnelligkeits-Cheat, während er ihn demonstriert, indem er ein fahrendes Auto überholt. „Willst du diese neue Mod haben, die ich gerade benutze? Jetzt steht sie zum Verkauf“, erklärt er via Headset.

Andere Cheater denken nicht daran, eigene Werbeclips zu drehen. Wieso auch, wenn sie schließlich auch die Streams anderer Spieler als Werbefläche verwenden können? In diesem Fall tötet der Cheater zur Vorführung den Streamer und sein User-Name DIVINE-CHEATS in der Kill-Message dient dann als Slogan und Anschrift.

Bereit für den Kampf gegen die Schummler? Hier findest du das dafür nötige Equipment – falls er nicht unverwundbar ist.

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Ob durch Live-Vorführungen oder bestimmte User-Namen, das illegale Geschäft ist profitabel. Laut Magpie Digest variieren die Preismodelle für Cheats zwischen 15 Dollar pro Tag und 900 Dollar por Monat. Obwohl der Entwickler tagtäglich tausende Cheater verbannt, ist er sich dem wachsenden Ausmaß des Problems bewusst. „Unser Kampf gegen die Cheater wird nicht über Nacht enden“, äußerte das Entwicklerteam gegenüber Kotaku.

Hat dir schon mal ein Cheater sein Produkt angeboten? Empfindest du die jetzige Situation eher absurd oder eher negativ? Sag uns deine Meinung!

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