PUBG: Fans kritisieren rote Zone - „Dann seid ihr keine guten Spieler“, reagiert Entwickler

Michael Sonntag 2

Wenn du in PlayerUnknown’s Battlegrounds die rote Zone betrittst, solltest du vorsichtig sein, da diese immerzu bombardiert wird. Dass dies viele plötzliche Tode zur Folge haben kann, kritisieren Spieler schon seit längerer Zeit. Jetzt bekamen sie endlich eine Antwort vom Entwickler. Dieser sieht das Problem aber nicht bei der Zone, sondern beim Skill der Spieler.

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Im Gespräch mit Eurogamer reagierte PUBG-Erfinder Brendan Greene auf die Kritik an der roten Zone. Laut ihm verkennen die Spieler den wahren Zweck dieses Bereichs. Klar, er sei gefährlich, aber der Lärm übertöne auch die Schritte und Handlungen der Spieler. Das mache den Kampf dort interessanter.

Darüber hinaus gebe es laut Greene genügend sichere Plätze in der roten Zone, ein Betreten führe also nicht zwangsläufig zum Tod. „Und mal im Ernst: Du solltest in der roten Zone nicht sterben. Wenn du trotzdem in der roten Zone draufgehst, tut es mir leid, aber dann bist du einfach kein guter Spieler“, formulierte der Entwickler deutlich.

Auch wenn er weiterhin an seiner Idee festhält, erklärte Greene auch, dass er bereit sei, die rote Zone zu entfernen, sofern die Kritik weiteranhalte oder sich vergrößere. Mit seinem Team von über 300 Leuten an fünf Standorten wolle er den Battle Royale-Star immer weiter ausbauen. Sein nächstes großes Ziel sei es, PUBG erfolgreich im E-Sport-Bereich zu etablieren.

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Während PUBG seit dem Start seiner Early Acces-Phase im vergangenen Jahr die Steam-Charts dominiert, wurde er vor kurzem überraschenderweise von Far Cry 5 überholt. Es ist aber davon auszugehen, dass es sich seinen ersten Platz nach dem Hype wieder zurückholt und dann auf allgemeiner Basis weiterhin gegen seinen Konkurrenten Fortnite kämpfen wird.

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