PUBG: Gewinner beim Promi-Turnier sorgen für Langeweile

André Linken

Ein kürzlich veranstaltetes Turnier für PlayerUnknown’s Battlegrounds machte mal wieder ein großes Problem des Battle-Royale-Shooters deutlich.

Vor kurzem fand das Twitch Rivals PUBG Invitational statt, ein Turnier für PlayerUnknown’s Battlegrounds, bei dem viele prominente Streamer um insgesamt 100.000 Dollar an Preisgeld gespielt haben. Unter anderem waren solche „Promis“ wie Dr. Disrespect, Forsen, Annemunition und Shroud am Start. Für ausreichend viel Spannung und Action sollte demnach eigentlich gesorgt sein, nicht wahr? Doch es kam ganz anders.

Aufgrund der Turnierregeln konnten Teams auch dann fleißig Punkte sammeln, wenn sie nicht die meisten Kills erzielten oder eine Partie gewannen. Das führte zwangsläufig dazu, dass einige der teilnehmenden Teams eine ziemlich passive Taktik an den Tag legten. So entschied sich beispielsweise die Gruppierung rund um Forsen dazu, sich zu Beginn zurückzuziehen und eher auf das Verstecken zu konzentrieren.

Während sich die anderen Teams mit harten Bandagen bekämpften, warteten Forsen & Co. erstmal ab, um sich erst gegen Ende der Partien an den Gefechten zu beteiligen - mit Erfolg. Zwar konnten Shroud samt Kameraden insgesamt drei der fünf Matches gewinnen, doch es reichte aufgrund des Reglements hinter Forsen nur für Platz 2.

Das hier waren 2017 die beliebtesten Twitch-Streamer aus Deutschland.

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Die beliebtesten Twitch-Streamer Deutschlands 2017

Des einen Freud ist des anderen Leid: Getreu diesem Motto beschwerten sich viele der über 30.000 Zuschauer des Turniers wenig später bei den Veranstaltern. Das Reglement würde solch passive Taktiken begünstigen, die jedoch vor allem Langeweile hervorrufen und nicht gerade besonders spektakulär sind. Zudem beschweren sie sich darüber, dass Forsen und dessen Team das System hemmungslos ausgenutzt haben. Da gibt es Kommentare wie „Sie hatten die meisten Kills und drei Siege, und sie verlieren gegen ein Team, das nicht ein Mal gewonnen hat“ oder „Es beweist, dass die eSports-Szene von PUBG ein Witz ist“.

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