PUBG-Macher findet: Wir müssen uns besser gegen Nachmacher schützen

Marcel-André Wuttig 1

Der große Erfolg von PlayerUnknown’s Battlegrounds hat dazu geführt, dass immer mehr Entwickler ähnliche Spiele oder Spiel-Modi auf den Markt bringen. Der Macher von PUBG sieht darin jedoch eine Gefahr für die Branche.

In einem Interview mit der BBC spricht Brendan Greene, der Erfinder von PlayerUnknown’s Battlegrounds über seinen Multiplayer-Shooter. So äußert er sich speziell dazu, dass immer mehr Spiele das Battle Royale-Prinzip von PUBG imitieren. Greene finde eigentlich nicht, dass es prinzipiell schlecht sei, dass andere Entwickler ihre eigenen Battle Royale-Spiele herstellen. Er finde sogar, dass es das Genre voranbringen könne, wenn immer mehr Studios ihre eigene Interpretation des Spielprinzips entwickeln würden.

So sieht PUBG auf der Xbox One X aus: 

PlayerUnknown's Battlegrounds auf der Xbox One (4K-Trailer).
Was ihn vielmehr störe, seien dreiste Kopien seines Spiels. Billige Kopien würden seiner Meinung nach früher oder später dem ganzen Genre schaden und es letztlich langweilig machen. Er finde, das größte Problem sei, dass es im Gaming-Bereich noch keinen Kopierschutz für Intellectual Properties (geistiges Eigentum) gebe. Das schade vor allem kleineren Entwicklern, so Greene.

Hier kannst du PUBG bestellen *

 

So komme es immer wieder vor, dass ein kreativer Kopf mit kleinem Budget eine geniale Idee für ein Spiel konzipiert. Ein anderes Studio mit großem Budget kommt dann daher, klaut die Idee und produziert ein erfolgreiches Spiel daraus. Daher müsse die Branche mehr tun, um solche Aktionen zu verhindern.

Das sind die besten Battle Royale-Spiele für dein Smartphone: 

Bilderstrecke starten
6 Bilder
PUBG fürs Smartphone: 5 Battle Royale Games, die ihr auf dem Handy spielen könnt.

Greene nennt zwar keine Spiele beim Namen, doch haben die Entwickler an anderer Stelle unter anderem dem Online-Spiel Fortnite schon vorgeworfen, ihre Idee geklaut zu haben. PlayerUnknown’s Battlegrounds ist seit kurzem auch für die Xbox One erhältlich. Das Spiel konnte sich schon über 24 Millionen Mal verkaufen und ist eines der größten Erfolge des letzten Jahres. Was sagst du zu Brendan Greenes Meinung? Findest du auch, dass sich Entwickler besser gegen Ideenklau schützen müssten?

* gesponsorter Link