PUBG: Wegen Werbung mit Negativwertungen abgestraft // Gespräche über PS4-Version laufen

Luis Kümmeler

Zahlreiche Spieler strafen PlayerUnknown’s Battlegrounds beziehungsweise den Entwickler Bluehole wegen Werbeeinblendungen im Spiel mit Negativwertungen auf Steam ab. Der Entwickler befindet sich derweil offenbar in Gesprächen mit Sony, um den erfolgreichen „Early Access“-Shooter auch auf die PlayStation 4 zu bringen.

Auch über ein halbes Jahr nach „Early Access“-Start ist PlayerUnknown’s Battlegrounds äußerst beliebt und knackt regelmäßig Rekorde. In den letzten Tagen geht allerdings eine Welle der Unzufriedenheit durch die Bewertungen des Spiels auf Steam. Der Grund laut der Webseite PC Gamer: Weil chinesische Spieler offenbar verstärkt mit Lags und Verbindungsproblemen zu kämpfen haben, wird im Spiel inzwischen Werbung für einen VPN-Dienst geschaltet, der die Verbindung betroffener Spieler auf internationale Server verbessern soll.

Der E3-Trailer zu PlayerUnknown’s Battlegrounds

Playerunknown's Battlegrounds - E3 2017.

Nun haben Spieler von PlayerUnknown’s Battlegrounds wohlgemerkt schon knapp 30 Euro für das noch unfertige Spiel bezahlt – die Schaltung von Werbung in einem kostenpflichtigen Spiel sorgt daher aktuell für echte Aufregung. Dazu kommt: Warum sorgt der Entwickler Bluehole nicht selbst dafür, dass die chinesischen Spieler auch ohne VPNs (Virtual Private Networks) verzögerungsfrei spielen können? Eine Grafik auf Steam zeigt, wie stark die Negativreaktionen in den vergangenen Tagen ausgefallen sind.

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Quelle: Steam

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Obwohl PlayerUnknown’s Battlegrounds schon auf dem PC mit Problemen zu kämpfen hat und noch nicht fertiggestellt ist, denkt Bluehole bereits an Expansion. So wurde eine „Xbox One“-Fassung bereits angekündigt und auch eine Version für die PlayStation 4 könnte bald folgen. In einem Bericht der Seite Bloomberg ist davon die Rede, dass der Entwickler „mit allen großen Konsolenkonzernen über PUBG gesprochen hat.“ Konkret befinde sich das Studio demnach bereits in Gesprächen mit Sony.

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