Kein Pokémon GO für Sexualstraftäter: US-Behörden greifen hart durch

Kaan Gürayer 1

Ein Blick auf die Straße zeigt’s: Mittzwanziger stellen die wohl größte Gruppe unter den Pokémon-GO-Spielern. Hin und wieder sind aber auch Kinder auf der Jagd nach Pokémon. Genau aus diesem Grund dürfen registrierte Sexualstraftäter in Teilen der USA das AR-Spiel in Zukunft nicht mehr nutzen. 

Kein Pokémon GO für Sexualstraftäter: US-Behörden greifen hart durch

Im US-Bundesstaat New York wurde Sexualstraftätern jetzt die Nutzung von Pokémon GO untersagt. Das geht auf eine Initiative von zwei Senatoren des Bundesstaates zurück, die die öffentlich bekannten Wohnorte von rund 100 Sexualstraftätern aufgesucht haben und in der Umgebung 57 Pokémon sowie 59 Pokéstops fanden. Die Senatoren äußerten die Befürchtung, dass durch die Pokémon und Pokéstops Kinder angelockt werden und es zu Übergriffen kommen könnte.

Die verschärften Regeln beziehen sich aber nicht ausschließlich auf Pokémon GO, sondern gehen weiter. So ist es registrierten Sexualstraftätern grundsätzlich im Bundesstaat New York nicht mehr erlaubt, „Internet-basierte Spiele herunterzuladen, auf diese zuzugreifen oder anderweitig teilzunehmen“, heißt es in einer Stellungnahme des demokratischen Gouverneurs Andrew M. Cuomo.

Um das Verbot durchzusetzen, wollen die Behörden mit Niantic zusammenarbeiten. Konkret wird gefordert, dass der Pokémon-GO-Entwickler interessante Orte entfernt, die sich in unmittelbarer Umgebung der Wohnorte von Sexualstraftätern befinden. Die entsprechenden Daten soll Niantic vom Bundesstaat New York erhalten. Ferner soll das Unternehmen auch Accounts von registrierten Straftätern sperren, so eine weitere Forderung des Gouverneurs.

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12 Spiele, die aus absurden Gründen verboten sind.

Wie effektiv ist das Pokémon-GO-Verbot

Zwar sind registrierte Straftäter gesetzlich dazu verpflichtet, den Behörden all ihre E-Mail-Adressen, Nicknames und dergleichen zu nennen, mit denen sie sich im Web bewegen – ob sich jeder Verbrecher aber an diese Weisung hält, darf zumindest bezweifelt werden. Insofern dürfte fraglich sein, wie effektiv das Pokémon-GO-Verbot – so ehrenhaft die Intention zum Schutze von Kindern auch sein mag –, in der Praxis tatsächlich ist.

Quelle: Governor NY, via WinFuture

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