In Milford, Detroid wurde ein per Haftbefehl gesuchter Pokémon Go-Spieler verhaftet. Er lief einfach in der Nähe der Polizeistation herum, die als Pokestop dient. Als die Polizisten ihn entdeckten, wurde er sofort in Gewahrsam genommen.

 

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Pokémon Go-Spieler sollen immer auf ihre Umgebung achten. Das steht sogar in den Terms of Service der App. Ein Mann aus Detroit hat nun bewiesen, dass sich daran wohl nur ein Bruchteil der Spieler wirklich hält. Auf seiner Suche nach dem besten Pokémon wurde er von der Polizei verhaftet. Der Grund: Er wurde bereits gesucht und stattete der Polizeistation einen Besuch ab.

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Und das nicht, weil er sich stellen wollten, sondern weil diese als Pokéstop dient, an denen die Spieler Pokébälle, Tränke und andere Items wieder auffüllen können. Als der gesuchte Mann in die Nähe der Polizeistation wanderte und ihn die Polizisten, die in der Vergangenheit bereits mit ihm in Kontakt gekommen sind, erkannten, wurde er sofort in Gewahrsam genommen.

Der Pokémon Go-Fan wurde aufgrund nicht eingehaltener Gerichtstermine gesucht. Ursprünglich wurde die Anklage wegen Einbruchs gegen ihn erhoben. Bereits wenige Stunden nach seinem Aufenthalt in der Zelle wurde er wieder hinausgelassen. Er musste eine Erklärung unterschreiben, in der er sich verpflichtete, zukünftige Termine einzuhalten. Und so schnell wird er wohl Pokémon Go nicht mehr nutzen.

Quelle: The Detroit News

 

Marvin Fuhrmann
Marvin Fuhrmann, GIGA-Experte.

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