Pokémon Go: Server gehen nach DDOS-Attacke in die Knie

Marvin Fuhrmann 8

Die Pokémon Go-Server waren am gestrigen Samstag fast durchgängig Offline. Angeblich soll eine Hacker-Gruppe die Server mit einer DDOS-Attacke in die Knie gezwungen haben. Für die Zukunft planen sie laut eigener Aussage noch etwas Größeres.

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Wer an diesem Wochenende versucht hat Pokémon Go zu spielen, wird keine der kleinen Kreaturen gefangen haben. Denn am Samstag gab es nur einen Bildschirm im Spiel zu sehen. Und zwar den Server Offline-Screen, der wohl bei vielen Pokémon Go-Fans für Frust gesorgt hat. Zu Beginn waren die Vermutungen, dass die Server von alleine abgeraucht sind.

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Denn immerhin haben die Entwickler bei Niantic innerhalb weniger Tage 26 neue Länder an die Server von Pokémon Go angekoppelt. Und bei dem Hype, der aktuell um das Spiel kursiert, dürfte auch der stärkste Server in die Knie gehen. Doch kurz darauf hat sich eine Hackergruppe zu dem Angriff bekannt. Sie wollen die Server mit einem DDOS-Angriff bezwungen haben.

Bei einem DDOS-Angriff (Distributed Denial of Service) handelt es sich um eine „beliebte“ Art, um Server an die Grenzen zu bringen. Dabei werden so viele Anfragen an die Server gestellt, dass sie unter der Last zusammenbrechen. Eine Gruppe namens PoodleCorp soll hinter dem Angriff auf Pokémon Go stecken. Bislang hat sich Niantic aber noch nicht zu der Behauptung geäußert.

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Für die Zukunft haben die vermeintlichen Hacker aber noch mehr geplant, wenn man ihrem Twitter-Account Glauben schenken kann. Sie wollen etwas deutlich größeres aufziehen. Was das genau bedeutet, kann momentan aber niemand sagen. Hoffen wir einfach, dass sie mit dem neuen Vorhaben bei Pokémon Go scheitern.

Quelle: Independent

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