Pokémon Go: Echter Pokéball wird auf Kickstarter finanziert

Thomas Lumesberger 2

Auch wenn Pokémon Go mittlerweile wieder etwas aus den Schlagzeilen verschwunden ist, hält die Freude bei den Spielern noch immer an und eine Menge Trainer sind nach wie vor auf der Suche nach den kleinen Monstern. Für eine noch authentischere Jagd soll jetzt ein echter Pokéball sorgen, der auf Kickstarter finanziert wird.

Echter Pokéball für Pokémon GO - Kickstarter-Projekt.

In einem YouTube-Video der Useless Duck Company wurde eine lustige, aber auch teure Methode gezeigt, wie die Pokémon-Jagd etwas realistischer gestaltet werden kann – einfach das Smartphone selbst aufs Pokémon werfen! Auf diese Weise wird zwar das Gerät geschrottet, dank Motion-Tracking funktioniert es aber zumindest.

Eine deutlich günstigere und auch realistischere Möglichkeit die kleinen Monster zu fangen, wird im Moment auf Kickstarter finanziert. Für 35 US-Dollar können sich ambitionierte Pokémon-Trainer das ultimative Gadget für die Jagd zulegen. Die GamerReality LLC, so nennen sich die Macher des Pokéballs, hat nämlich einen kleinen runden Ball entwickelt, der in der realen Welt geworfen werden kann, um Pokémon zu fangen. Das Signal wird im Anschluss ans Smartphone übertragen, womit das Pokémon eingefangen wird.

Los Pokéball!

Pokeball_kickstarter

Dabei gibt es zwei unterschiedliche Methoden: Die eine ist vor allem für die Benutzung des AR-Modus geeignet, da die Kamera den Landepunkt des Pokéballs wahrnimmt, diesen mit unterschiedlichen Daten der Beschleunigungssensoren kombiniert und via Machine-Learning berechnet.

Die zweite Methode ist eine Gestensteuerung. Dabei wird auch eine Wurfbewegung gemacht, allerdings muss der Pokéball nicht die Hand verlassen. Auch hier berechnet ein komplexer Algorithmus unter Zuhilfenahme der aufgenommenen Daten die virtuelle Flugkurve und entscheidet so, ob der Ball auf dem Pokémon gelandet wäre.

Damit den Sensoren im Inneren des Pokéballs nichts zustoßen kann, ist er gepolstert und mit einer Gummischicht überzogen. Darüber hinaus behaust er auch noch einen kleinen Akku, der im Ernstfall auch das Smartphone für eine kurze Zeit mit Strom versorgen kann. Der Ball selbst wird via microUSB-Anschluss aufgeladen.

Bilderstrecke starten
16 Bilder
12 Spiele, die aus absurden Gründen verboten sind.

Ambitionierte Ziele

Die Macher des Pokéballs haben sich ein ambitioniertes Ziel gesteckt, denn die ersten Bälle sollen an frühe Unterstützer bereits im Dezember verschickt werden – dass, obwohl gerade einmal ein erster Prototyp fertiggestellt wurde. Dazu will man mit Niantic und Nintendo einen Lizenzdeal aushandeln, sodass die Pokébälle als offizielles Produkt verkauft werden können. Zudem wird auch noch eine Software-Integration mit Niantic angestrebt.

Dass dieses Vorhaben gelingen wird, wagen wir allerdings zu bezweifeln. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird Nintendo vermutlich auch einen Pokéball in Entwicklung haben und diesen dann verkaufen wollen. Darüber hinaus hat man sich bei der Freigabe einer API-Schnittstelle für Smartwatches bislang kompromisslos gezeigt. Weder die Apple Watch noch irgendwelche andere Smartwatches können anzeigen, ob sich ein Pokémon in der Nähe aufhält. Das funktioniert nur mit dem hauseigenen Armband Pokémon Plus.

Quelle: Kickstarter via Phandroid

Samsung Galaxy A5 bei Amazon kaufen * Samsung Galaxy A5 (2016) mit Vertrag bei DeinHandy.de *

Guides zu Pokémon GO:

Interessantes und Kurioses:

Technisches zu Pokémon GO:

Pokémon GO: Wie gut kennst du Pokémon GO?

Mit Pokémon GO hat uns das Pokémon-Fieber gepackt wie damals, als die Rote und die Blaue Edition uns an den Gameboy fesselten. Hast du das Zeug dazu, sie alle zu schnappen? Zeig uns, dass du dich mit dem Pokémon-Trainer-Simulator auskennst, wie keiner vor dir!

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

Weitere Themen

* Werbung