Laut der japanischen Times werden in Japan mehr und mehr Suizidversuche durch Pokémon Go verhindert. Dabei geht es um eine bestimmte Klippe, die relativ häufig zum Selbstmord genutzt wurde. Doch nun befinden sich an dieser Stelle einige Pokéstops.

 

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Pokémon GO: Profi-Tipps

Pokémon Go soll schon viele Sachen bewirkt haben. Mehrere Menschen sollen zu Schaden gekommen sein, während andere über das Suchtpotenzial des Spiels schimpfen. Doch nun berichtet die japanische Times, dass Pokémon Go dabei hilft, Suizide in Japan zu verhindern.

Dabei geht es um Tojinbo, eine Reihe von Klippen in Japan. An diesen haben sich allein im vergangenen Jahr 150 Menschen durch einen Sprung in die Tiefe das Leben genommen. Doch nun ist die Zahl drastisch gesunken. Der Grund: Pokémon Go und seine Pokéstops. Denn dadurch werden die potenziellen Selbstmörder gestört. Yukio Shige, ein ehemaliger Polizist und Gründer einer Organisation für Selbstmordprävention sagt:

Leute, die Selbstmord begehen wollen, versuchen einen möglichst ruhigen Platz für ihre letzte Entscheidung zu finden. Aber nun locken diese Plätze viele Pokémon Go-Spieler an. Das macht die Atmosphäre laut Aussage eines potenziellen Selbstmörders kaputt.

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Pokémon Go hat demnach dazu geführt, dass die Rate an Selbstmördern im August und September deutlich gesunken ist. Shige steht mit seiner Organisation allen zur Verfügung, die sich bei den Klippen gegen einen Sprung entscheiden.

Quelle: VG247

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