Unangemessen (manchmal aber trotzdem lustig)

Manche Pokéstops befinden sich an Orten, an denen sie schlicht unangemessen sind. Mahnmale und Gedenkstätten sind da ein offensichtliches Beispiel. Hier wäre es ohne Frage ratsam, würde Niantic diese Pokéstops entfernen.

In anderen Fällen können eigentlich unpassende Orte aber zu ziemlich unterhaltsamen Situationen führen. Ist es, in der Theorie, sinnvoll und angemessen, das Weiße Haus in ein Videospiel zu involvieren? Vielleicht nicht, aber was sich aus der Arena am Weißen Haus ergibt, tut niemandem weh, ist aber ziemlich lustig. Um das Regierungsgebäude ist ein kleiner Krieg unter den verschiedenen Teams entstanden, der vor ein paar Tagen seinen Höhepunkt fand, als „Brock Obama“ (Brock = engl. für Rocko) die Arena endlich für sich einnahm, wie es wahrscheinlich seine Bestimmung vorsah.

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Ebenfalls nicht angemessen ist es wohl, einen Pokéstop bei der homophoben, radikalen Westboro Baptist Church zu platzieren. Dass diese aber schnell von einem Pixi namens „LOVEISLOVE“ eingenommen wurde, ist dann schon wieder lustig. Die Westboro Baptist Church wehrte sich mit einem homophoben Pummeluff, was sicher ein guter Konter gewesen wäre, hätten die religiösen Fundamentalisten sich damit nicht - nach ihrer eigenen Überzeugung - selbst dem Teufel verschrieben.

Wie man als (nicht radikale) religiöse Organisation souverän mit Pokémon GO umgehen kann, zeigt diese baptistische Kirche:

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