Pokémon GO: Diese 14 Features wünschen wir uns für die Zukunft des Spiels

Kristin Knillmann 29

Pokémon GO ist ein tolles Spiel, das seit Release ziemlich viel erreicht hat. Mit welchen Features das Monster-Fangen in der augmentierten Realität künftig noch besser wäre, verraten wir in dieser Wunschliste.

Pokémon GO: Profi-Tipps.

Pokémon GO ist kaum eine Woche auf dem (deutschen) Markt und bricht bereits alle Rekorde. Es hat höhere Nutzerzahlen als Tinder und Twitter, wird auf Google öfter gesucht als Sex und verändert die Leben vieler Menschen zum Positiven. Doch ganz perfekt ist die App noch lange nicht: Es gibt aktuell Server-Probleme am laufenden Band und viele Features, die zur klassischen Pokémon-Serie passen, haben aber noch nicht ihren Weg ins Spiel gefunden.

Wir haben unsere Augen mal kurz vom Pokédex abgewendet und die grauen Zellen angestrengt. Herausgekommen ist eine Liste mit 14 Features, die wir uns für die hoffentlich rosige Zukunft von Pokémon GO wünschen.

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1. Freundesliste

Wahrscheinlichkeit: hoch

Allein Pokémon fangen macht riesig Spaß. Gemeinsam Pokémon fangen würde uns aber noch mehr Freude bereiten. Da reicht es einfach nicht, mit Trainern der eigenen Team-Farbe durch die Stadt zu laufen oder an einem PokéStop mit Lockmodul herumzulungern. Stattdessen hätten wir gern eine Freundesliste, auf die wir unsere engsten Vertrauten setzen können. Diese Option würde Raum für diverse Möglichkeiten lassen:

  • Pokémon und Pokédex vergleichen
  • Freunde live auf der Karte sehen, wenn sie online sind
  • Chat- bzw. Messenger-Funktion

Die Messenger-Funktion gibt es aktuell schon über inoffizielle Quellen. Eine direkte Integration in die App wäre sehr wünschenswert, um sich zum Training oder Einnehmen von Arenen zu verabreden.

2. Trading/Tauschen

Wahrscheinlichkeit: bereits angekündigt

Nicht jeder von uns hat die Möglichkeit, den eigenen Popo über die halbe Weltkarte zu schicken, um seltene Pokémon zu fangen. Einige von euch leben womöglich sogar auf dem Land und haben es schwer, regelmäßig PokéStops zu looten, um an genug Rauch für das effektivere Fangen von Pokémon zu kommen. Allein für diese Zielgruppe der App brauchen wir die Funktion, unsere (doppelten) Pokémon mit Freunden (siehe Punkt 1) oder Leuten in unserer Nähe zu tauschen.

Ein Glück: Die Entwickler Niantic haben bereits verlauten lassen, dass sie erkannt haben, dass Trading eines der Hauptelemente der Pokémon-Serie ist. Entsprechend sei es auf der To-Do-Liste ganz oben und soll schon bald den Weg in die iOS- und Android-App finden.

3. Verbessertes Tracking

Wahrscheinlichkeit: sehr hoch

Abgesehen davon, dass das Pokémon-Tracking unten rechts bei Pokémon GO derzeit fehlerhaft ist und meist für jedes Monster drei Fußschritte anzeigt, brauchen wir auch sonst ein verständlicheres System. Es gibt einfach kaum etwas Frustrierenderes als den Umriss eines Quappo oder Turtok im Radar zu entdecken und dann nicht zu wissen, was zu tun ist oder wo das Mistvieh steckt.

Wir haben echt alles versucht: In eine Richtung laufen und darauf achten, ob das gewünschte Pokémon in der Liste nach vorn rutscht, oder sich die Fußspuren verändern. Oder darauf achten, ob der Umriss des Radars Grün oder Weiß blinkt. Einige Strategien davon wurden widerlegt, andere funktionieren auch nicht so richtig – das Internet hat scheinbar keine Ahnung, wie das Tracking zuverlässig funktioniert, und das muss sich dringend ändern. Gebt uns Pfeile, Farben, klare Ansagen. Hauptsache, das Turtok geht uns nicht wegen des miesen Designs durch die Lappen.

Glauben wir dem damaligen Ankündigungstrailer der App, könnte es künftig sogar möglich sein, das Tracking via Augmented Reality in unser direkten Umgebung zu sehen. Wünschenswert!

4. Kilometer-Zähler im Hintergrund

Wahrscheinlichkeit: mittelmäßig

Es ist ja ganz fabelhaft, dass Pokémon GO es schafft, unsere faulen Körper im Tausch gegen ausgebrütete Eier in die Außenwelt zu befördern. Ich laufe seit Launch der App etwa die doppelte Anzahl Schritte als vorher – das ist Bewegung, die echt nicht zu verachten ist, wenn man bedenkt, dass ich im Alltag an meinen Bürostuhl geklebt wurde. Leider klappt das Ausbrüten der Eier derzeit nur, wenn wir die App bei unserem 10-km-Lauf geöffnet halten, damit sie konstant unseren Standpunkt tracken kann. Alternativ könnt ihr in den Optionen die „Batterie sparen“-Funktion einschalten; das Abdunkeln des Bildschirms beim Laufen erlaubt das parallele Tracking. Ob das Pokémon-Plus-Armband die Schritte bei geschlossener App zählt, ist noch unklar.

Damit Pokémon GO nicht noch mehr Akku zieht als nötig, hätten wir diesen Kilometer-Zähler für den Hintergrund dann aber doch recht gern. Unter iOS schafft das die Health-App ja auch; möglicherweise ist eine Anbindung an den bereits integrierten Schrittzähler eine ganz gute Idee.

5. PokéCenter zum Heilen

Wahrscheinlichkeit: gering

Auf Reddit kursierte in der letzten Woche eine schöne Idee herum: Jeder Nutzer von Pokémon GO sollte die Möglichkeit haben, sich einen fixen Punkt als PokéCenter anzulegen. Kehrt man mit dem eigenen Smartphone an diese Stelle zurück, wird die Gesundheit aller Pokémon im Inventar wieder aufgeladen.

Um personenbezogene Daten (z.B. die eigene Adresse) zu schützen, könnte es alternativ auch möglich sein, einen PokéStop in der Nähe als PokéCenter festzulegen. Der Nachteil: Die Heiltränke im Inventar werden weniger nützlich und nehmen dann womöglich wichtigen Platz weg. Immerhin gibt es die Funktion, die Tränke zu löschen.

6. Pokémon der neuen Generationen

Wahrscheinlichkeit: sehr hoch

Wer auch nur ein einziges Mal in die treuen, knuffigen Augen von Ottaro geblickt hat, weiß was ich meine. Im Ernst: Die 150 klassischen Pokémon sind super und waren das wichtigste Argument, um uns zum Spielen von Pokémon GO zu bewegen. Für eine höhere Varianz und mehr Spaß auf der Jagd wäre es hingegen schön, irgendwann später auch die Pokémon der neuen Generationen fangen zu können. Dieses Feature ist vor allem wichtig, um die aktuellen Fans länger als bis zum kommenden Unwetter-Herbst bei der Stange zu halten. Langzeitmotivation muss bestenfalls jedes gute Online-Spiel bieten, auch dieses.

7. Pokémon-Mehrfachauswahl

Wahrscheinlichkeit: mittelmäßig

Neben den überlasteten Servern von Pokémon GO gibt es derzeit nichts, das so sehr nervt, wie eine große Menge Pokémon hintereinander zum Professor zu senden, um dafür jeweils ein passendes Bonbon zu erhalten. Ein Pokémon, das wir verschicken möchten, benötigt dafür mehrere Klicks: Pokémon auswählen, runterscrollen, „Verschicken“ klicken, bestätigen, warten. Mit einer Mehrfach-Auswahl, die wir vor dem finalen Versenden noch ein einziges Mal bestätigen müssen, wären viel Zeit und viele Nerven angehender Profi-Trainer gespart. (Quelle: Reddit)

Auf der kommenden Seite geht es mit 7 weiteren Features weiter.

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