Pokémon GO: Diese 7 Dinge müsst ihr über das Smartphone-Spiel wissen

Kristin Knillmann 26

Noch im Juli soll Pokémon GO für iOS und Android erscheinen und uns erlauben, die Taschenmonster via Augmented Reality zu fangen, zu sammeln und in Arenen gegeneinander antreten zu lassen. Wir haben die Beta gespielt und sagen euch, was ihr wissen müsst.

Pokémon GO: Was ihr vor Spielbeginn wissen müsst.

1. Euer Starter ist eines der klassischen Pokémon

Das größte Dilemma unserer Kindheit findet natürlich auch in Pokémon GO Einzug. Nachdem wir unsere Spielfigur erstellt haben (Hautfarbe, Haare und Kleidung stehen zur Auswahl), müssen wir entscheiden, welches Starter-Pokémon wir haben möchten. Zur Auswahl stehen die drei klassischen Starter der roten und blauen Edition: Bisasam, Schiggy und Glumanda. Die Auswahl passiert allerdings nicht so, wie wir es aus den Nintendo-Spielen gewohnt sind. Stattdessen tauchen die Starter typisch für Pokémon GO visuell neben euch auf der Karte auf und müssen von euch angetippt werden, damit ihr sie anschließend fangen könnt.

Achtung: Macht nicht den gleichen Fehler wie ich und tippt das Pokémon an, das visuell am nächsten an euch dran ist, weil ihr denkt, dass ihr zu den anderen erstmal hinlaufen müsstet. Sobald ihr die Pokémon auf eurer Karte seht, können sie angetippt und gefangen werden, auch wenn es scheint als seien sie etwas weiter weg. Solltet ihr an dieser Stelle eines der Starter-Pokémon antippen, dann ist es euer Starter. Die anderen Beiden verschwinden anschließend von der Karte.

PS: Natürlich sollte die Wahl an dieser Stelle immer auf Schiggy fallen, ist ja klar.

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2. Um Pokémon zu fangen, müsst ihr aufmerksam sein

Als ich Pokémon GO in der Beta-Phase gestartet habe, war ich vor allen Dingen völlig verwirrt davon, wie ich denn nun die Pokémon fangen kann, die mir versprochen wurden. Unten rechts sehe ich stets einen Bereich, der mir die Silhouetten und Abstände zu den Pokémon zeigt, die sich in meiner Nähe befinden. Habe ich ein Pokémon dieser Art bereits gefangen, sehe ich statt der Silhouette das richtige Bild vom Taschenmonster. Die einzelnen Pokémon lassen sich an dieser Stelle anklicken, allerdings sehe ich anschließend leider keinerlei Änderung um mich herum oder gar eine Anzeige, die mir verdeutlicht, wo das Pokémon denn nun genau ist.

Einsteiger-Tipps für Pokémon GO

Mit der Angabe „160 m Entfernung“ könnt ihr also nicht direkt was anfangen. Auf die Suche nach dem gewünschten Pokémon müsst ihr euch schon selbst machen. Entsprechend heißt es, stets aufmerksam zu sein und auf die App zu achten. Hin und wieder werdet ihr auf der Karte nämlich ein kleines visuelles Rascheln vernehmen – ein Zeichen, dass sich an dieser Stelle ein Pokémon befindet. Alternativ ploppen die Pokémon zwischendurch (und wenn man grad eigentlich gar nicht aufgepasst hatte) auf der Karte auf. Sobald ihr dort ein kleines Monster seht, könnt ihr draufklicken, ohne euch weiterbewegen zu müssen. Der Kampf startet dann umgehend an der Stelle, an der ihr aktuell steht.

Pokémon GO - Abra wird gefangen.

Wenn ihr zu wenige Pokémon findet, könnt ihr euch im Shop für ein paar Münzen sogenannte „Incense“ oder „Lure Patches“ kaufen, welche Pokémon über einen gewissen Zeitraum zu euch oder einem PokéStop locken.

Das Fangen selbst ist übrigens gar nicht so einfach: Dank eurer Handykamera seht ihr auf dem Screen die Umgebung, in der ihr steht. Das Pokémon, das dort eingeblendet wird, muss mit einem Pokéball gefangen werden. Dazu werft ihr den Ball in seine Richtung – in der Hoffnung, es zu treffen. Pro Wurf geht ein Ball flöten. Was nicht so tragisch wäre, wenn es eine begreifbare Logik hinter den Würfen geben würde. Stattdessen fühlen sich das Werfen der Pokébälle und der Bereich, in dem ein Treffer zählt, oft viel zu willkürlich an. Ein gewisses Training und etwas Geduld sind an dieser Stelle also vorausgesetzt.

3. Eure Pokémon entwickelt ihr mit speziellen Süßigkeiten

Die Pokémon, die ihr gefangen habt und mit euch herumtragt, könnt ihr selbstverständlich ganz in der Tradition der Spiele-Serie weiterentwickeln. Das passiert hier allerdings nicht über das Level, sondern über bestimmte Voraussetzungen: Nur, wer seine Monsterchen mit speziellen Süßigkeiten füttert, bekommt die nächste Evolutionsstufe. Bisasam brauchte beispielsweise ein einziges Bisasam-Bonbon um zu Bisaknosp zu werden. Sämtliche andere Pokémon, die ich in der Beta-Zeit fangen konnte, benötigten weit mehr Bonbons als mein Starter. Woher ich diese wichtigen Süßigkeiten bekomme, wollte mir das Spiel allerdings nicht im Detail erklären.

Immerhin tragen einige der zu fangenden Pokémon diese Süßigkeiten mit sich herum. Ein solcher Fall ist mir in den wenigen Tagen bloß sehr selten über den Weg gehüpft. Wenn ich bedenke, dass zwei- bis dreistellige Werte für die Evolution benötigt werden, könnte es durchaus bedeuten, dass ihr sehr lange mit der Ursprungsform der Taschenmonster herumlaufen werdet.

Frühere Berichte über die Pokémon-App wiesen auf einen Kristall hin, der sich mit jedem gefangenen Pokémon der gleichen Art auffüllen sollte. Diese Möglichkeit der Entwicklung wurde inzwischen allerdings wieder gestrichen.

Punkt 4 bis 7 findet ihr auf der zweiten Seite des Artikels.

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