Wie Pokémon GO Leben verändert

Sebastian Moitzheim 8

Pokémon GO macht nicht nur Spaß, es tut offenbar auch viel Gutes: Pokémon-GO-User bekämpfen mit Hilfe des Spiels ihre Depressionen, lernen neue Freunde kennen und helfen anderen Menschen in Not. Wir zeigen euch, wie Pokémon GO Leben verändert.

Wie Pokémon GO Leben verändert

An Pokémon GO kommt man zur Zeit nicht vorbei. Das kann durchaus nerven  - bis man sieht, wie viel Gutes das Spiel tut: Wenn man den Geschichten, die angehende Pokémon-Trainer im Netz teilen, glauben darf, ist Pokémon GO gut für die geistige und körperliche Gesundheit sowie das Sozial- und Familienleben.

Pokémon GO: Was ihr vor Spielbeginn wissen müsst.

Pokémon GO hilft Menschen durch Krisen und bringt sie zusammen. Wir haben für euch 6 verschiedene Arten zusammengestellt, wie Pokémon GO allein in den letzten Tagen Leben verändert hat.

Pokémon GO schon jetzt in Deutschland spielen

1. Pokémon GO ist gut für die geistige Gesundheit

Viele Videospiele können bei psychischen Problemen helfen. Und Nintendo-Spiele, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen, funktionieren da besonders gut: Die freundliche, positive Welt, die Mario-, Kirby- oder eben Pokémon-Spiele auszeichnet, ist ein wunderbarer Zufluchtsort, wenn sich die echte Welt so gar nicht freundlich anfühlt.

Leider ist diese Abhilfe meist kurzfristig – um, sagen wir, durch eine akute depressive Phase zu helfen, können Videospiele gut tun, aber selten sind sie Anlass für den Lebenswandel, der dauerhaft gegen Depressionen und andere psychische Störungen helfen kann.

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Bis jetzt: Viele User berichten, wie Pokémon GO ihnen half, aus dem Teufelskreis ihrer Depression oder sozialen Phobie zu entkommen. Menschen werden aktiver, gehen raus, treffen Leute – Dinge, die simpel klingen, die aber mit bestimmten psychischen Krankheiten nahezu olympische Leistungen sind.

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Spiele, die Cheater fürs Schummeln bestrafen.

2. …und auch für die körperliche Gesundheit

Es ist nicht nur die psychische Gesundheit, auch die physische kann offenbar von Pokémon GO profitieren. Das Spiel ermuntert Fans zur Bewegung – darunter auch einige, die sich aufgrund ihres Jobs oder einfach eigener Trägheit viele Jahre lang nicht körperlich betätigt haben. Sie verlieren Gewicht oder fühlen sich einfach gesünder.

Pokémon Go – Steh auf und Go – Announcement Trailer.

Ein netter Nebeneffekt dazu: Dass ausgerechnet ein Videospiel zu mehr körperlicher Betätigung anregt, ist eine schöne Ironie, die wir zuletzt bei Wii Fit beobachten durften. Mir gefällt die Idee ziemlich gut, mich bei einem albernen Mobile-Game so zu fühlen, als würde ich meine Neujahrsvorsätze endlich mal auch umsetzen.

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3. Pokémon GO bereichert das Sozialleben

Pokémon GO hilft, wie bereits erwähnt, bei sozialen Phobien – aber man muss gar nicht psychisch krank sein, um den positiven Einfluss auf das Sozialleben zu spüren. Pokémon GO bringt Menschen zusammen, und zwar nicht so, wie zum Beispiel World of Warcraft Menschen zusammenbringt (digital), sondern ganz klassisch, im wahren Leben: Menschen treffen sich bei ihren Streifzügen durch die Nachbarschaft und suchen zusammen nach neuen Pokémon. Und die sogenannten Lockmodule sollen eigentlich virtuelle Pokémon anlocken, locken aber stattdessen reale Menschen an den auf der Karte verzeichneten Ort, da sie hoffen, dort mehr Pokémon zu fangen. So können ganze Freundesgruppen entstehen oder erste Dates verabredet werden. Selbst meine Kollegin Kristin hat in Berlin schon Leute an solchen Lockmodul-Stationen getroffen – und das obwohl die App hier noch nicht offiziell raus ist.

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Pokémon GO kann auch auf eine weitere Art das Sozialleben verbessern: Es kann die Beziehung zu den Menschen stärken, die bereits Teil unseres Lebens sind. Mehrere Fans berichten, dass das Spiel ihnen und ihrer Familie ein neues, gemeinsames Interesse gegeben hat. Ein Reddit-User glaubt sogar: „Dieses Spiel hat meine Familie in nur zwei Tagen gerettet, was mehrere Jahre und zehntausende von Dollar in Familien-Therapie nicht geschafft haben.“

Hier geht's zu einer der absurdesten Pokémon-GO-Geschichten

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