Pokémon Go: Diese drei Gefahren lauern auf iPhone-Spieler

Sebastian Trepesch 4

Je größer der Hype, desto interessanter ist das Thema für Betrüger. Die Begeisterung um Pokémon Go ist sehr – wirklich sehr – groß. Wer die App auf iPhone oder iPad spielen möchte, sollte drei Punkte beachten.

Drückt man es uncool aus: Pokémon Go ist Geocaching 2016. Es fördert die Bewegung an der frischen Luft und ist sogar für manch Leichenfund verantwortlich. Folgende drei Punkte sollte beachten, wer sich auf die reale Jagd nach den virtuellen Wesen begibt:

1. Fake-App statt Original: Nicht auf Pokémon-Nachahmer hereinfallen

Sucht man nach „Pokémon Go“ im App Store von Apple, bekommt man eine Reihe von Apps aufgelistet. Zwar heißt keine wirklich nur „Pokémon Go“, doch sollen schon einige Store-Besucher auf Nachahmer hereingefallen sein. Ein spezielles Problem hierzulande, denn: Im deutschen App Store gibt es das Original noch nicht. Wenn es herauskommt, erfahrt ihr es bei uns natürlich sofort. Den Deutschland-Release hat der Entwickler mangels Serverkapazitäten verschoben, ein Termin ist noch nicht bekannt. Mit einem Trick könnt ihr die iPhone-App aus dem US-App-Store laden.

Update: Das Spiel steht mittlerweile auch im deutschen App Store:

Pokémon GO
Entwickler: Niantic, Inc.
Preis: Kostenlos

Starter-Pokémon im Überblick - Alle Generationen.

 

2. Pokémon Go auf iPhone & iPad nicht mit dem Google-Login nutzen

Um Pokémon Go spielen zu können, muss man sich anmelden – per Facebook-, Google- oder Mail-Login. Generell verwendet man am besten immer letzteres, im Falle dieser iOS-App erst recht: Bei der Anmeldung mit Google erhält Pokémon Go den vollen Zugriff auf das Nutzerkonto bei Google, fand unter anderem 9to5Google heraus.

Entwickler Niantic hat mittlerweile erklärt, dass es sich hierbei um einen Fehler in der iOS-Version handelt. Pokémon Go reicht nämlich eigentlich der Basiszugang, die Anmeldung mit User ID und Mailadresse. Angeblich würden auch keine weiteren Informationen gesammelt. Der Fehler soll bald ausgemerzt werden und Google die Berechtigungen der Kontennutzung für das Spiel herabstufen.

Update: Die im deutschen Store veröffentlichte Version verlangt nun keinen Vollzugriff auf das Google-Konto mehr.

Trotzdem, und vorerst sowieso: Besser nicht mit dem Google-Konto anmelden.

pokemon-go-iphone

3. Auf virtuelle und reale Gefahren in Pokémon Go achten

Navis sind böse, weil die Autofahrer in Flüsse fahren. Und AR-Spiele, weil die Nutzer überfallen werden. Es hört sich lachhaft an, und trotzdem bietet Pokémon Go jede Menge Futter für Gegner von Augmented Reality: In dem Spiel jagt man virtuellen Objekten hinterher, die auf dem Smartphone in die echte Welt projiziert werden. Da gibt es bereits Beispiele von Leuten, die dies kopflos getan haben. Bekanntester Vorfall: Australische Polizisten mussten Pokémon-Trainer aus ihrem Büro vertreiben.

Das Spiel ermöglicht es Verbrechern aber auch, Personen in abgelegene Orte zu locken. So geschehen bei einem Raubüberfall in den USA vor wenigen Tagen.

Besonders Kinder sollten sich nicht zu dunklen Tageszeiten an noch dunkleren Orten aufhalten.

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Pokémon GO: Die skurrilsten Pokémon-Fundorte im realen Leben

Tipps zum Spiel:

 

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