Pokémon GO Fest: Niantic wird verklagt

Tim Kschonsak

Es sind momentan keine einfachen Zeiten für den amerikanischen Konzern Niantic. Nach den Ereignissen vom desaströsen Pokémon GO Fest droht nun die Klage.

Zu Gast auf dem Pokémon GO Fest - So war es wirklich.
Wie wir bereits berichtet haben, fand am 22. Juli das große Pokémon GO Fest in Chicago statt. Leider verlief die Veranstaltung überhaupt nicht wie erhofft, denn viele Teilnehmer konnten wegen Server-Problemen nicht auf Pokémon-Jagd gehen. Alle Teilnehmer bekommen von Niantic die Ticketkosten in Höhe von 20 Dollar erstattet, des Weiteren versuchte das Unternehmen die Fans mit anderen Extras zu entschädigen, doch einigen Teilnehmern reicht das offenbar nicht.

Pokémon GO: Spieler wird trotz 2400 Dollar Mikotransaktionen gebannt

Wie IGN und Polygon berichten, klagen jetzt einige der Teilnehmer gegen Niantic, da sie neben den Ticketpreisen auch die entstandenen Reisekosten erstattet bekommen wollen. Viele der verärgerten Fans sind extra aus anderen US-Bundesstaaten oder sogar aus anderen Ländern angereist und gaben somit viel Geld aus, ohne überhaupt etwas von den versprochenen Inhalten des Events mitzubekommen.

Der in Chicago ansässige Anwalt Thomas Zimmerman teilte Polygon mit, dass er von Teilnehmern des Festes kontaktiert wurde. „Niantic hat bisher nicht angeboten, die entstandenen Reisekosten zu übernehmen. Viele der Teilnehmer sind von anderen Bundesstaaten nach Chicago angereist, manche auch aus anderen Ländern. Ich sprach sogar mit jemanden, der extra aus Japan gekommen ist.

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So viel Geld gibt die Welt für Pokémon GO aus .

Niantic unternahm einige Versuche, die Gemüter zu beruhigen, unter anderem indem die Zeitspanne, um die legendären Pokémon zu fangen, verlängert wurde. Dennoch sind die Kläger laut Anwalt Zimmerman nur noch an einer Rückerstattung der Kosten interessiert.

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