Die Auswirkungen des Mobile-Spiels Pokémon GO auf das Leben der Benutzer sind laut einer aktuellen Studie sehr viel gravierender als so manch einer gedacht haben mag.

 

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Facts 

Besagte Studie basiert auf den Arbeiten von Dr. Michael Saker (City, University of London) und Dr. Leighton Evans (Swansea University). Eine der wichtigsten Erkenntnisse ist, dass Pokémon GO die Spieler insgesamt gesehen körperlich aktiver macht und sie sich länger im Freien aufhalten als es zuvor der Fall war.

Meltan, das Pokémon, das erstmals in Pokémon Go aufgetaucht ist, spielt jetzt auch in Pokémon Let's Go eine Rolle.

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Es ist sogar von körperlich behinderten Menschen die Rede, bei denen Pokémon GO eigenen Aussagen zufolge geholfen hat, ein tief verwurzeltes, sesshaftes Verhalten zu überwinden. Viele Spieler hatten sich in Verbindung mit dem Mobile-Spiel dazu entschieden, den Weg zur Arbeit zu laufen anstatt ein anderes Verkehrsmittel zu verwenden. Dr. Saker zu diesem Thema:

„Unsere Forschung zeigt das sich verändernde Verhältnis zwischen dem realen Raum und der Überlagerung digitaler Informationen. Neue ortsbezogene mobile Apps wie Pokémon GO ermöglichen dynamischere Beziehungen zwischen der realen und der digitalen Welt und es ist genau diese Dynamik, die die Spieler immer wieder zurückbringt.“ 

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Einige Benutzer gaben auch an, die Entdeckung des Spiels habe zu neuen Möglichkeiten der Familienbindung geführt. Benutzer berichteten, dass sie angefangen hatten zu spielen, weil dies eine gute Aktivität für ihre Kinder war, fanden aber heraus, dass es eine neue Art der gemeinsamen Mediennutzung bot.