Pokémon GO: Niantic greift durch und verbannt Spoofer auf ewig

Michael Sonntag

Entwickler Niantic sieht keinen anderen Weg, sich gegen bestimmte Cheater zu wehren, als sie permanent aus Pokémon GO zu verbannen. Dabei sehen die Spieler Spoofing nicht immer zwangsläufig als Cheaten an, sondern verstehen es manchmal auch als Hilfe für benachteiligte Trainer.

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Spoofing bedeutet bei Pokémon GO, mittels der PokéGO++-App oder einer anderen dem mobilen Gerät vorzutäuschen, sich an einem anderen Ort auf der Welt aufzuhalten. Das gilt als schwerer Verstoß gegen die Spielregeln.

Spoofen ist nützlich für Spieler, die sich nicht aus dem Haus bewegen möchten, um Pokémon zu fangen. Andererseits erlaubt es Spielern, die auf dem Land oder anderen entfernten Gegenden wohnen, an Pokémon zu gelangen, die sie auf gewöhnlichem Weg nicht finden können.

Auf Reddit berichteten viele Spoofer zurzeit, dass Niantic von den temporären Banns zu den permanenten übergegangen zu sein scheint. Anders können sie sich nicht erklären, dass ihre User-Namen bei der Erstellung eines neuen Accounts plötzlich wieder zu Verfügung stehen. Auch der Discord-Channel der Spoofing-App ist vom Betreiber deaktiviert worden.

Nein, das ist kein Scherz, das ist mit Zahlen belegt:

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Niantic schien schon seit geraumer Zeit zu wissen, welche Accounts Spoofing verwenden, entschied sich aber erst jetzt zu diesem gravierendem Schritt. Ein offizielles Statement seitens des Entwicklers gibt es noch nicht. Was hältst du von Spoofing? Ist es Schummeln oder eine Hilfe? Sag uns deine Meinung!

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