Erinnert sich noch jemand, dass der enorme Erfolg von Pokémon GO vor mehr als vier Jahren als Aprilscherz begann? Die ursprüngliche Vision des Spiels fiel dabei deutlich spektakulärer aus als die finale App. Derzeit arbeitet Niantic jedoch daran, sich doch noch dem damaligen Konzept anzunähern.

 

Pokémon GO

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Google Pokemon Aprilscherz

Pokémon die in Höhlen leben, sich hinter Bäumen verstecken oder in Löchern im Boden verschwinden können. So stellten sich viele Pokémon GO vor, bevor die App tatsächlich verfügbar war. Die finale Version des Spiels produzierte zwar tatsächlich ab und an verblüffende oder auch lustige Ergebnisse, die wir weiter unten für dich zusammengefasst haben, in den meisten Fällen reagierte das jeweilige Pokémon jedoch gar nicht mit seiner Umwelt.

Das liegt vor allem daran, dass die Kamera keine dreidimensionalen Objekte erkennt, mit denen das Pokémon interagieren kann. Das soll sich in Zukunft jedoch ändern. Niantic hat das Londoner Unternehmen Matrix Mill unter Vertrag genommen, um die Augmented-Reality-Erfahrung noch realistischer zu machen.

Der entscheidene Unterschied ist der Einsatz von zwei Kameras. Genau wie im Fall der menschlichen Augen sind zwei Kameras in der Lage, Objekte im Raum sowie Entfernen zu erkennen. Diese Daten können anschließend verwendet werden, um die Pokémon hinter Objekten, Menschen oder Wänden verschwinden zu lassen.

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Pokémon GO: Die skurrilsten Pokémon-Fundorte im realen Leben

Noch ist es kein Standard, dass jedes Smartphone über zwei Kameras auf der Rückseite verfügt, das Feature lässt sich in naher Zukunft also nicht in Form eines simplen Updates implementieren. Zukunftsweisend ist der Ansatz dennoch.

Würdest du mehr Zeit mit Pokémon GO verbringen, wenn die Technik näher an die Vision des ursprünglichen Google-Werbespots herankommt?