Pikachu gibt's jetzt auch in der Wirklichkeit

Daniel Kirschey 2

Plötzlich – niemand hatte damit gerechnet – betritt Pikachu die Erde, beginnt zu existieren. Nach etwa fünf Monaten geschieht jedoch wohl das Unglück: Er fällt vom Rücken seiner Mutter und wird allein zurückgelassen. Doch Pikachu hat Glück, er wird gefunden und bei der Tierrettung abgegeben. Die Rede ist natürlich nicht vom echten Pikachu – auch wenn sich das nun der eine oder andere wünscht. Die Rede ist von einem Opossum australischen Beuteltier – auch Kusu oder Possum genannt – das Im Gegensatz zu seinen braunen Artgenossen ein leuchtendes, goldenes Fell hat und dadurch Pikachu überaus ähnlich sieht.

Aufgrund seiner Fellfarbe wird er wohl erst einmal in Gefangenschaft bleiben; dafür haben die Tierpfleger Pikachu genannt. Das Problem der Mutation ist nämlich, dass er in seiner leuchtenden Farbe viel auffälliger ist und dadurch von Fressfeinden leichter ausgemacht und dann geschnappt werden könnte.

„Eines der Probleme bei ungewöhnlichen Farben ist, dass wenn das nachtaktive Tier eine bleiche Farbe hat, es viel leichter von Raubtieren ausgemacht werden kann, beispielsweise von einer Eule“ berichtet Dr. Kath Handasyde von der Melbourne University dem The Age gegenüber.

Das Possum ist wie erwähnt fünf Monate alt und es ist nicht das einzige goldene Possum. Ein paar kleine Enklaven der Mutation gibt es in Victoria, Australien. Die werden jedoch geheim gehalten, um die Tiere zu schützen.

So hat sich Pikachu in Pokémon weiterentwickelt.

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Pokémon: Die Entwicklung von Pikachu – von den Anfängen bis heute

Was sagst du, sieht das kleine Possum wirklich wie Pikachu aus oder ist bis auf die gelbgoldene Farbe alles komplett anders? Hast du dir Pikachu so in Realität vorgestellt? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.

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