Pokémon Let's Go, Pikachu & Let's Go, Evoli: Exklusive Infos zu den beiden neuen Spielen

Lisa Fleischer 4

Lange haben wir darauf gewartet, jetzt ist es offiziell: In diesem Jahr kommt Pokémon endlich auf die Switch. Wir hatten die exklusive Gelegenheit mit Projektleiter Junichi Masuda über Pokémon: Let’s Go, Pikachu und Let’s Go, Evoli zu sprechen.

Pokémon: Let's Go, Pikachu und Let's Go, Evoli – Ankündigungstrailer.

Der Name war schon geleakt worden, jetzt ist auch bekannt wofür er steht: Während eines exklusiven Events stellte uns The Pokémon Company die beiden neuen Spiele Let’s Go, Pikachu und Let’s Go, Evoli für die Nintendo Switch vor. Entwickelt wird das Spiel von Komponist Junichi Masuda, der unter anderem schon für Pokémon HeartGold und SoulSilver zuständig war.

Um schon von vornherein Entwarnung zu geben: Bei Let’s Go, Pikachu und Let’s Go, Evoli handelt es sich nicht um das Spiel, das auf der E3 2017 angekündigt wurde. Letzteres soll die Hauptreihe fortsetzen und erwartet uns Ende 2019. Mehr Informationen dazu wollte uns The Pokémon Company noch nicht geben.

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Neue alte Welt

Wie einige schon vermuteten, erkundest du in den beiden Editionen keine neue Welt, sondern eine alte, aufpolierte. Es geht zurück in die Welt von Pokémon: Gelbe Edition, also nach Kanto. Pokémon: Let’s Go, Pikachu und Let’s Go, Evoli gehört damit den zahlreichen Reboots von alten Pokémon-Teilen an, von denen zuletzt Omega Rubin und Alpha Saphir erschien. Wie uns Junichi Masuda verrät, wirst du eine ähnliche Geschichte wie in der gelben Edition erleben, Orte aus den alten Spielen wiedererkennen, aber auch einiges Neues entdecken.

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Wie im Original bleiben auch hier Pikachu und neuerdings Gegenstück Evoli in den beiden neuen Editionen nicht in ihrem Pokéball, sondern begleiten dich auf deiner Reise, indem sie auf deiner Schulter sitzen, während du die Welt erkundest. Andere Pokémon können zwar nicht den Platz auf deiner Schulter einnehmen, sie laufen dafür hinter dir her, du kannst auf ihnen reiten, fliegen und das Meer überqueren. Dabei betont Junichi Masuda Enton, sein Lieblings-Pokémon. Dem verpeilten Pokémon hat er wohl eine besonders süße Animation spendiert, wackelt es hinter dir her.

Das perfekte erste Pokémon-Abenteuer

Mit Pokémon: Let’s Go, Pikachu und Let’s Go, Evoli wollen sich die Entwickler vor allem an Spieler richten, die erst durch Pokémon Go auf die Serie aufmerksam wurden. Das Gameplay wurde dementsprechend angepasst, die beiden Editionen lassen sich noch unkomplizierter spielen als du es von der Serie sowieso schon gewohnt bist. Wie in Mobile-Games sollst du schnell einsteigen und ohne Probleme nach kurzer Zeit wieder aufhören können, Pokémon: Let’s Go, Pikachu und Let’s Go, Evoli sind also auf kurze Spiel-Sessions ausgelegt.

Junichi Masuda betont, dass das Spiel vor allem für jüngere Spieler geeignet ist, „es ist perfekt, um erste Erfahrungen mit der Pokémon-Serie zu sammeln.“ Aber auch Serien-Fans bieten die beiden Spiele eine neue Art, die Serie zu erleben.

Ein Wunsch, den viele Pokémon-Fans schon seit langem äußern, wird mit Pokémon: Let’s Go, Pikachu und Let’s Go, Evoli endlich erfüllt. Wilde Pokémon verstecken sich nicht mehr im hohen Gras oder im Wasser, sie sind im Spiel offen sichtbar und können von dir gezielt getriggert werden. Endlich nicht mehr unnötig viele Rattfratz ertragen, nur um ein seltenes Pokémon zu triggern, das sich im selben Bereich versteckt.

Pokémon Go ohne Go

Allerdings kannst du in den beiden neuen Edition nicht mehr gegen wilde Pokémon kämpfen. Vielmehr ist es nur möglich, das wilde Pokémon zu fangen. Ähnlich wie in Pokémon Go kannst du die Pokémon leichter fangen, gibst du ihnen zuvor Beeren, schleuderst du deinen Joy-Con, wirfst du einen Pokéball auf das wilde Taschenmonster. Wirfst du zielsicher, gelingt dir der Fang, du kannst aber auch verfehlen.

Apropos Pokémon Go: Erstmals seit dem GameCube und dem Game Boy Advance kannst du Pokémon auf der Switch mit einem anderen Pokémon-Spiel verknüpfen: Mit Pokémon Go. Du kannst also Pokémon, die du schon vor einiger Zeit mit dem Smartphone gefangen hast, auf das Switch-Spiel übertragen. Und da ist er: Der Anreiz, dem Mobile-Spiel noch einmal eine Chance zu geben. Du kannst jedoch nur Pokémon der ersten Generation übertragen, denn Pokémon: Let’s Go, Pikachu und Let’s Go, Evoli sind auf die Pokémon-Artenvielfalt von Kanto beschränkt.

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Dank der Switch ist es zudem möglich, das Pokémon-Hauptspiel nicht mehr nur im Handheld-Modus zu spielen. Junichi Masuda empfiehlt, das Spiel auf dem Fernseher zu genießen, schließlich kommst du erst dann in den vollen Genuss der verbesserten Grafik.

Keine Sorge: Kämpfe gibt es trotz des Fang-Features in Pokémon: Let’s Go, Pikachu und Let’s Go, Evoli trotz allem. So begegnest du wie in allen anderen Pokémon-Teilen verschiedenen Trainern, gegen die es zu bestehen gilt. Abgerundet werden die beiden Editionen durch diverse Mini-Spiele, darunter wohl auch ein ähnliches Pokémon-Pflege-Spiel wie in Pokémon Sonne und Mond. Dein Hauptziel im Spiel ist ein bekanntes: Sammle alle Pokémon und werde zum besten Trainer von Kanto!

Das größte Plus der Switch: Gemeinsam spielen für doppelten Spaß

Wie in den klassischen Handheld-Teilen auch kannst du deine Switch mit einem anderen Switch-Spieler in deiner Nähe verknüpfen. Dadurch könnt ihr nicht nur gegeneinander kämpfen, sondern auch Pokémon miteinander tauschen, denn: Pokémon: Let’s Go, Pikachu und Let’s Go, Evoli bieten zwar dieselbe Geschichte, beinhalten aber leicht andere Pokémon. Wieder einmal lohnt es sich also, gemeinsam mit einem Freund beide Editionen zu kaufen.

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Zum gemeinsam Spielen braucht ihr aber noch nicht einmal zwei Konsolen, ihr könnt auch zusammen auf einer Switch zocken. Pro Kopf brauchst du nur einen Joy-Con, du musst dir dazu also noch nicht einmal einen zusätzlichen Controller kaufen. Gegeneinander antreten könnt ihr in dem Modus allerdings nicht. Das Feature soll lediglich das Spiel vereinfachen; das Fangen von Pokémon wird erleichtert, denkbar ist auch, dass du Trainer dadurch schneller besiegst.

Das Pokémon-Hauptspiel für Nintendo Switch wurde immer noch nicht enthüllt. Wir haben uns trotzdem schon mal Gedanken darüber gemacht, wie es werden könnte:

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Dein persönlicher Pokéball

Pokémon: Let’s Go, Pikachu und Let’s Go, Evoli erscheinen am 16. November 2018 für die Nintendo Switch. Am selben Datum kommt separat der Pokéball Plus auf den Markt. Das kleine Gadget sieht aus wie ein Pokéball, ist aber ein erweiterter Joy-Con. Mit dem integrierten Stick kannst du das Spiel ganz normal spielen.

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Ähnlich wie der PokéWalker aus Pokémon HeartGold und SoulSilver oder Pokémon Go Plus dient dir der PokéBall Plus aber auch als Gadget für unterwegs, durch das dein Lieblings-Pokémon immer bei dir ist. Passend dazu macht der Ball sogar Geräusche, bei jeder Bewegung gibt er einen Laut des sich darin befindenden Pokémon wieder. Überträgst du das Pokémon wieder auf dein Let’s Go, Pikachu oder Let’s Go, Evoli-Spiel, winken besondere Belohnungen. Zudem kann das Gadget mit Pokémon Go verknüpft und dadurch als Pokémon Go Plus verwendet werden.

Wie gefällt dir das Konzept von Pokémon Let’s Go Pikachu und Let’s Go Eevee? Wirst du dir die beiden Spiele holen oder wartest du lieber auf den neuen Teil für die Nintendo Switch, der Ende 2019 erscheinen soll?

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