Pokémon Switch: Darum wird es wahrscheinlich nur ein Remake sein

Marcel-André Wuttig 2

Seitdem auf der E3 2017 angekündigt wurde, dass Game Freak an einem Pokémon-Spiel für Nintendo Switch arbeitet, brodelt die Gerüchteküche. Wo wird die Reise hingehen? Wie viele neue Pokémon wird es geben? Ich bin mir ziemlich sicher, dass es zurück nach Sinnoh geht.

Pokémon Switch: Darum wird es wahrscheinlich nur ein Remake sein

Schlecht fände ich die Idee jedenfalls nicht, aber eins nach dem anderen. Warum wage ich es zu behaupten, dass das erste große Pokémon-RPG auf einer Heimkonsole lediglich ein Remake sein wird?

Ein Blick in die Pokémon-Chronologie

Das waren alle neuen Feature in Ultrasonne und Ultramond

Pokémon Ultrasonne und Ultramond – Alle neuen Features.

Dazu muss ich dich auf eine kleine Zeitreise nehmen. Denn meine Behauptung beruht auf dem Veröffentlichungsrhythmus aller bisherigen Pokémon-Hauptspiele. Insgesamt gab es in den 22 Jahren der Pokémon-Historie sieben Generationen an Hauptspielen. Zwischen den Haupteditionen lagen im Schnitt immer drei bis vier Jahre. Diese lange Wartezeit wussten die Entwickler von Game Freak intelligent mit Inhalten zu füllen. So erschien nicht einmal zwei Jahre nach der Veröffentlichung der Blauen (in Japan als Grüne Edition bekannt) und Roten Edition die Gelbe Edition. Es handelte sich im Grunde genommen um das gleiche Spiel mit einigen neuen Features. Auch vor der Veröffentlichung von Rubin/Saphir erschien mit Kristall eine „erweiterte“ Version von Silber/Gold.

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Pokémon für Nintendo Switch: Ein Neuanfang? Wenn, dann bitte richtig!

Doch Game Freak hatte noch weitere Eisen im Feuer: Noch bevor mit Smaragd eine ultimative Edition der dritten Generation erschien, veröffentlichte das Studio das erste Pokémon-Remake. Feuerrot/Blattgrün erschien ungefähr acht Jahre nach dem Release des Originals. Auch nach der Veröffentlichung von Pokémon Platinum erschien mit HeartGold und Soulsilver erst einmal ein Remake.

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Mit der fünften Generation gab es eine weitere Neuerung. So war es grundsätzlich keine blöde Idee, mit Gelb, Kristall, Emerald und Platin mit wenig Aufwand weitere Spiele zu verkaufen. Doch fühlte es sich für einige Fans doch eher wie Abzocke an, da sie den Vollpreis für ein Spiel zahlen sollten, das kaum Neuerungen bot. Und so erschien im Juni 2012 statt einer ultimativen dritten Edition ein zweiter Teil von Schwarz und Weiß. Auch Ultrasonne und Ultramond folgten diesem Prinzip. Der Vorteil bei diesen Fortsetzungen war, dass die Technik, die Grafiken und die Pokémon bereits vorhanden waren. Nur eine neue Handlung musste her. Der Aufwand war also auch eher gering, aber dem Spieler wurde mehr geboten als in der Vergangenheit.

Auf der nächsten Seite erfährst du, was das alles mit Pokémon-Switch zu tun hat: 

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